Neolamprologus & Lamprologus

VerΓΆffentlicht am 21. Oktober 2026 um 10:41

Neolamprologus & Lamprologus

Infos:

  • Schneckenbuntbarsche wie z.B. N.multifasciatus haben ein putziges Verhalten.
  • es sind oft kleine Giftzwerge die in Schneckehäuser wohnen und ihr Revier, ein Schneckenhaus wehement verteidigen sowie die Hand des Pflegers angreifen bei z.B. Absaugarbeiten.
  • Untereinander streiten sie auch.
  • Die Jungen werden vom Weibchen im Schneckenhaus betreut. Das Männchen darf nicht reinkommen.
  • Das Männchen verteidigt das Revier.
  • Tanganjikasee, auch Malawisee.
  • AQ je nach Art ab 54 liter für 1-2 Paare schon zu halten.
  • Ab 24 °C, hartes Wasser weil sie vom Tanganjikasee kommen.
  • Am besten mehrere Schneckehaushaufen ins Aquarium geben in Sandböden wie sie die Häuser oft einbuddeln bis zur Grundscheibe.
  • Futter vor Kauf nachfragen.
  • Nicht alle nehmen Trockenfutter an.
  • Am liebsten haben sie kleines Lebendfutter.
  • je nach Art von den SBB im Handel mehr oder weniger zu finden. 
  • Schneckenhäuser stinken.

Neolamprologus brevis

Infos:

  • ein Schneckenbuntbarsch der nur 5 cm groß wird.
  • Weibchen kleiner mit gelblichen Bauch.
  • Im ganzen Tanganjikasee zu finden.
  • Schneckenhäuser liegen 10-30 m tief.
  • Sie fressen Zooplankton.
  • Das Männchen und das Weibchen verstecken sich im selben Schneckenhaus.
  • Eier werden im Schneckenhaus erbrütet.
  • Paarweise halten. 
  • Tanganjikasee.
  • AQ ab 30 liter, in Österreich laut Gesetz ab 54 liter. 
  • wärmeliebend, 25-27 °C.
  • Sandschicht sollte 5 cm hoch sein. 
  • einige leere Weinbergschneckenhäuser. 
  • möglicherweise auch Trockenfutter. Beim Kauf erfargen.
  • mit Kleinkrebsen füttern (Artemia Nauplien, Cyclops). 
  • im kleinen Becken für sich alleine halten.
  • im großen Aquarium am besten mit Cyprichromis.
  • Im Handel gut zu finden. 
  • Schneckenhäuser stinken

Lamprologus multifasciatus

Infos:

  • im sambischen Bereich des Tanganjikasees lokal verbreitet. Sehr beliebt und dekorativ. Bis 4 cm groß.
  • In 10-25 m Tiefe zu finden.
  • Als Nahrung nehmen sie Zooplankton an.
  • Sehr friedlich, in der größeren Gruppe zu finden.
  • AQ ab 25 liter, in Österreich ab 54 liter laut Gesetz.
  • Männchen und Weibchen besitzt jeweils 1 Schneckenhaus. 
  • Am besten im Artenbecken halten.
  • von den SBB im Handel am öftesten zu finden. 
  • Schneckenhäuser stinken.

Lamprologus ocellatus

Infos:

  • es gibt verschiedene Schneckenbuntbarsche. 
  • Einer der schönsten aber auch aggressivsten ist L.occelatus.
  • Bis 6 cm groß. Ich hatte ihn mal.
  • Beim absaugen des Aquarienbodens hat er immer meine Hand angegriffen. Sehr ähnlich ist N.brevis.
  • Diese bleiben etwas kleiner.
  • Es ist putzig anzusehen wie sie ihre Häuser einbuddeln und mit Nachbarn um Reviere streiten.
  • Tanganjikasee.
  • Hier leben sie in Schneckenhäuser und sind so vor Feinden ziemlich sicher.
  • Auch der Nachwuchs wird in den Schneckenhäusern geboren.
  • AQ ab 54 liter mit einigen Schneckenhäusern.
  • Am besten Weinbergschneckenhäuser auskochen vor Gebrauch.
  • Je nach Aquariengröße 1 Paar oder mehrere Paare halten. Wasser mittelhart bis hart. 24-26 °C.
  • Futter vor Kauf nachfragen. Nicht alle nehmen Trockenfutter an.
  • Am liebsten haben sie kleines Lebendfutter.
  • Karotinhältig mit Kleinkrebsen füttern.
  • Eier werden vom Weibchen an die Decke geheftet.
  • Das Schneckenhaus sollte nur so groß sein, das nur das Weibchen reinpasst.
  • Sie führt später auch die Jungen. 
  • im 400 liter Aquarium auch mit Cyprichromis.
  • von den SBB im Handel ab und zu, zu finden. 
  • Schneckenhäuser stinken.

Lamprologus werneri

Infos:

  • der schmale Cichlide, an Stromschnellen angepasst wird 12 cm lang.
  • Typische Lamprologus beige Färbung.
  • Er kommt von den Strommschnellen der DR Kongo. 
  • Ein sehr unverträglicher Revierverteidger zu allen Fischen. 
  • 1 M mit mehreren W halten. 
  • 160 liter.
  • 22-25 °C.
  • Wasser mittelhart bis hart, ph über 8.
  • Kiesboden. Versteckreich einrichten. 
  • Höhlen und Spalten bilden. 
  • Zusätzliche Strömung mit Strömungspumoe. 
  • Höhlenbrüter. 
  • Frißt vorzugsweise Lebendfutter, auch Trockenfutter. 
  • Mit Kongosalmler, andere robuste Cichliden, Barben und Salmler halten. 

Neolamprologus brichardi (Prinzessin von Burundi, Feenbarsch)

Infos:

  • tolle Fische die aber stark wühlen.
  • Sie zählen zu den Etagenbrüter, wo ältere Geschwister auf die Jüngeren aufpassen.
  • Beide Eltern verteidigen wehement das Revier. Bis 10 cm groß, sie schwimmen im unteren Bereich.
  • Es gibt eine ganze Reihe ähnlicher Fische.
  • Tanganjikasee.
  • AQ ab 54-300 liter, je nach Besatz.
  • Viele Höhlen, Steinaufbauten und Sand ins Aquarium einbringen.
  • Anubias kann man ins Lochgestein stecken.
  • keine großen Ansprüche ans Futter.
  • Haftlaicher. 
  • ähnlich ist N.marunguensis
  • im Handel ab und zu, zu finden. 

Neolamprologus buescheri

Infos:

  • selten im Handel, weil sie beim auftauchen im Tanganjikasee durch Druckunterschied sterben.
  • Trotzdem hatte ich einmal 1 Männchen, was aber auch bald gestorben ist.
  • Bunte, aggressive Revierverteidiger. Bis 8 cm groß.
  • Tanganjikabecken mit Felsen und Sand. Wasser mittelhart, ph um 8,8 und mehr.
  • Ab 80-112 liter im Artenbecken, bei Vergesellschaftung mit anderen Höhlenbrüter des Tanganjikasees.
  • AQ ab 200 liter.
  • im Futter anspruchslos. 
  • einmal im Handel gesehen.

Neolamprologus caudopunctatus

Infos:

  • schöne Höhlenbrüter, brauchen aber Blumentöpfe oder Lochsteine keine Schneckenhäuser.
  • Bis 6 cm groß.
  • Tanganjikasee.
  • ab 54 liter für 1 Paar, in der Gruppe ab 160 liter.
  • Ab 24-28 °C. Wasser mittelhart, ph um 8,8.
  • im Futter anspruchslos. 
  • Im Handel noch nicht gesehen.

Neolamprologus cylindraceus

Infos:

  • sehr schöne, variable Kleincichliden.
  • Höhlenbrüter aber sehr aggresive Revierverteidiger. 10 cm.
  • Tanganjikasee.
  • AQ Sand, Steingruppen und Blumentopfscherben.
  • Paarweise halten ab 112 liter.
  • im Futter anspruchslos.
  • Im Handel selten zu finden.

Neolamprologus leleupi/longior

Infos:

  • beide zitronengelb und schwer unterscheidbar.
  • Bis 10 cm groß.
  • Männchen entwickeln im Alter einen Stirnbuckel.
  • Unbedingt nur 1 harmonisierende Paar halten.
  • Ein dritter hat keine Chance ans Futter zu kommen und verhungert.
  • Sie schwimmen im unteren Bereich.
  • Zu anderen Arten harmlos.
  • Tanganjikasee.
  • AQ ab 160 liter. Wasser mittelhart bis hart.
  • Ab 24-26 °C. Sand und Felsaufbauten bieten.
  • keine großen Ansprüche ans Futter.
  • Krebshältig füttern. Am besten mit Artemia, auch Cyclops.
  • Bei Gabe von Lebendfutter erst so richtig eingefärbt.
  • Haftlaicher. 
  • Höhlenbrüter.
  • vergesellschaften mit Altolamprologus Arften. 
  • Julidochromis.
  • Cyprichromis.
  • Schneckenbuntbarsche wie N.multifasciatus.
  • Syndontis petricola.
  • auffallend durch die gelborange Farbe.
  • Hin und wieder zu finden.

Neolamprologus sexfasciatus

Infos:

  • toll im Aussehen, aber in der Laichzeit auch aggressiv, sonst friedlich.
  • Er wird bis 14 cm groß.
  • Weiße Grundfarbe, dicke schwarze Querstreifen, hellblaue oder gelbliche Grundfarbe, je nach Standort.
  • Tanganjikasee.
  • Höhlenbrüter.
  • Nur 1 harmonisierendes Paar welches sich aus einer Jungfischgruppe gebildet hat in einen Aquarium halten.
  • AQ mit vielen Schlitzen Höhlen und Steinen einrichten.
  • Ab 24-28 °C. Sandböden, Anubias, Cryptocoryne Javafarn, Mittelhartes Wasser. Ab 250 liter.
  • Schneckenfresser.
  • Jungfische holen sie auch aus dünnen Schneckenhäusern. Lebendfutter, idR auch Trockenfutter.
  • im Handel dann und wann zu finden.

Neolamprologus tetracanthus

Infos:

  • der braune Cichlide und Höhlenbrüter kommt vom Tanganjikasee wo er über Schlamm/Sand in der Übergangszone lebt. 
  • sie fressen hier Kleinkrebse und Insekten samt Larven. Aber auch kleine Fische werden erbeutet. 
  • Im Aquarium nehmen sie nur Lebendfutter an. 
  • Sand, Wurzeln, Steine ins Aquarium geben.
  • sie werden bis 20 cm groß.
  • Aquarium ab 400-600 liter bieten. 
  • 24-27 °C.
  • Ein großzügiger, regelmäßiger Teilwasserwechsel ist Pflicht.
  • Wasser mittelhart, ph über 8. 
  • ein harmonisierendes Paar pro Aquarium halten. 
  • vergesellschaften mit Cyprichromis, Julidochromis und Altolamproplogis Arten. 

Neolamprologus tretocephalus

Infos:

  • sie schauen aus wie kleine Cyphotilapia frontosa, aber ohne ausgeprägten Buckelkopf.
  • Herrliche blauumschimmernde Cichliden mit dicken, schwarz-weißen Querstreifen.
  • Sie werden bis zu 14 cm groß.
  • Im See fressen sie kleine Wirbellose und Schnecken.
  • innerartich sehr aggressiv. Aus einer Jungfischgruppe 1 Paar finden lassen, nur 1 Paar pro Aquarium pflegen.
  • nördlicher Tanganjikasee.
  • AQ ab 160 liter.
  • Höhlenbrüter. 
  • im Handel manchmal zu finden. 

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