Aeonium

Veröffentlicht am 24. Mai 2026 um 09:45

Aeonium

Beschreibung:

  • Holzige Stengel mit Blättern. Wird bis 1,5 m hoch (dann brauchen sie eine Stütze, mach 2-3 Jahre erreichen sie diese Höhe), meist je nach Art um 50-70/40-50 cm.
  • Blätter sind breiter als bei den anderen Aeonium Arten. Pflegeleicht.
  • Blattrosetten bis 25 cm dm. 
  • A.arboreum Velour schöner Blickfang mit weinroten Rosetten. Im Zentrum grün. Gelbe Blüten erscheinen zeitig im Frühjahr. Bis 60/50 cm. 
  • A.arboreum Zwartkop sehr begehrt und am weitesten im Handel verbreitet. Ähnelt A.arboreum Atropurpureum. Im Winter öffnen sich kräftig gelbe Blüten. Bis 60/60 cm. 
  • Seltener oder noch nicht im Handel gesehen ist die A.arboreum var rubrolineatum. Diese entwickelt sehr lokal in der Heimat meterhohe Büsche aus. 
  • Aeonium Blushing Beauty ist eine vielbegehrte, farbenfrohe Hybride, ähnelt A.arboreum, bleibt aber kompakter im Wuchs. Im Frühjahr und Sommer erscheinen kleine gelbe Blüten in Büschen. Bis 70/60 cm. 
  • Aeonium canariense var Subplanum strauchig wachsend, bis 50/40 cm. Große Blattrosetten. Hellgrüne Blätter werden bei niedrigen Temperaturen oder trockener Erde rosaviolett. Aus der Mitte der Rosetten treiben sie im Frühjahr gelbe Blüten. 
  • Aeonium decorum hat leuchten gelborangerosa Farben. In der vollen Sonne sind die Farben am kräftigsten. Rosa Blüten erscheinen im Frühjahr. Rote Spitzen entwickelt dir var guarimiarense. Bis 60/50 cm. 
  • Aeonium haworthii sehr elegant und beliebt. Hellgrün-bläulich schimmernde Rosetten mit rot getönten Randblättern. Cremegelbe bis rosa Blüten erscheinen im Frühjahr. Bis 60 cm dm. 
  • Aeonium tabuliforme (A.berthelotiaum, A.macrolepum) ganz anders im Aussehen udn Wuchs gegenüber anderen Arten. 10/30 cm. Sehen aus wie Teller. Aus dem Zentrum erscheinen im Frühjahr hohe Blütenstiele mit kleinen, gelben Blüten. Am besten in einer Schale pflanzen und regelmäßig drehen damit sie kompakt bleiben. 

Heimat:

  • Mittelmeerraum (z.B. Kanaren, Marokko). Bis 1000 m aufsteigend.

Gelbe Blüten:

  • erscheinen von April (Feber) bis August an älteren Pflanzen. Nach der Blüte sterben die Rosetten ab. 
  • Wenn der kahle Stengel stört, kann man die Rosetten abschneiden und neu wurzeln lassen.

Standort:

  • sonniger Stand, im Sommer halbschattig im Freien halten, im Winter bei 10-12 °C hell aufstellen.
  • Ruhezeit im Winter einhalten.
  • Insgesamt nicht zu sonnig halten.
  • Viele Arten der Gattung treten im heissen Sommer in eine Ruhephase ein.
  • Das Laub welkt dabei nicht, solange man sie im lichten Schatten hält.
  • Fehlt das Licht im Winter, verdorren Rosettenblätter zu kleinen, schwarzen Blättchen.
  • Frost wird nicht vertragen. 

Pflege:

  • im Wachstum mässig feucht halten, erst wieder giessen wenn abgetrocknet.
  • Staunässe unbedingt vermeiden.
  • Im Wachstum mit Kakteendünger wenig versorgen.
  • Bei Sommerhitze halten sie eine Ruhephase ein.
  • In dieser Zeit nicht befeuchten.
  • Im Winter nur ganz wenig giessen, soviel das die Pflanzen nicht schrumpfen, bei Zimmertemperaturen mehr gießen.

Substrat:

  • sandige Kakteenerde mit etwas Lehmanteil.
  • Alle 2 Jahre im Feber/März in etwas größere Töpfe umtopfen.

Vermehrung:

  • Samen, Stecklinge, im April in feucht-warmer sandiger Kakteenerde, nach Wurzelbildung weniger befeuchten.

Schadbilder:

  • sind selten. Rote Spinne und Woll- sowie Schmierläuse erscheinen meist bei zu warmen und dunklen Winterstand.
  • Fäulnis ist das Hauptübel, ansonsten recht robust. 

Fazit:

  • Mittlerweile gibt es auch Hybriden mit Sempervivum. Sie halten bei trockenen Stand -5 °C aus. 

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