
Erstbeschreibung:
- Charles Antoine Lemaire (1800-1871).
- Im Jahre 1839 beschrieben.
- Er war ein französischer Botaniker.
- Er hat sich mit viele Pflanzen beschäftigt.
- Mit anderen Gleichgesinnten hat er ein Gewächshaus betrieben und sich mit Kakteensammlungen und Kakteen beschäftigt.
- Er hat auch eine Zeitschrift herausgegeben.
Beschreibung:
- Einzeln wachsend, nur bei Verletzung sich verzweigend (wie auch bei Echinocactus u.a.). A.asterias bis 12 (6) cm dm.
- Einzeln wachsend.
- A.capricorne ist ein sehr beliebter Kaktus mit dicken Rippen und schöne, gebogene Dornen, sehr variabel.
- Kugelig, bis 25 /15 cm. A.myriostigma (und A.coahuilense) werden bis 25 cm hoch und 18-20 cm dm, etwa nach 10 Jahren.
- In der Natur, bis 60 cm hoch. Sie wachsen im Topf sehr langsam.
- A.ornatum ist robust wie die Bischofsmütze A.myriostigma und kann im Alter bis zu 1 m groß werden, im Topf natürlich wesentlich kleiner, etwa 30 cm hoch und 20 cm breit, dazu braucht er ca. 10 Jahre.
Warum Flocken:
- sie dienen als Ersatz für Dornen.
- Aber nicht alle haben Flocken.
- A.capricorne und co haben oft lange, verflochtene Dornen.
- A.asterias, A.coahuilense und A.myriostigme (Bischofsmütze) sind beflockt.
- Besonders A.coahuilense.
- Bei Hybriden von A.asterias mit A.capricorne sieht man oft Dornen statt Flocken.
- Aber egal ob Dornen oder Flocken, beide haben den gleichen Effekt, sie schützen die Pflanze vor zuviel Sonne, durch Beschattung und Schutz der Körper.
Heimat:
- USA (Texas) bis Nordmexiko.
- Hier fast ausgerottet.
- Sie lassen sich leicht nachziehen, blühen leicht in Kultur.
Blüten:
- große, gelb bis gelb-weiße Tagblüten mit oder ohne roten Schlund.
- Sie erscheinen idR im Sommer.
- Blüten erscheinen an älteren Pflanzen.
- Wichtig ist, regelmäßig gießen und düngen.
Standort:
- Vollsonnig aufstellen, grüne Arten mit wenig Flocken vor praller Mittagssonne schützen.
- Wärmeliebend.
- Im Hochsommer etwas beschatten.
- Je nach Art im Winter 0-12 °C mindestens. Angeblich wird bei trockenen Stand für kurze Zeit bis zu -7 °C vertragen. Darauf würde ich mich aber keinesfalls verlassen.
- Luftig aufstellen sonst droht Fäulnis.
Pflege:
- Nach der winterlichen Ruhezeit zuerst vorsichtig gießen, dann warten bis sich Saugwurzeln gebildet haben. Im Wachstum mäßig feucht halten und alle 2-3 Wochen düngen, im Winter trocken halten, mach ich auch so trotz Winterwärme.
- Im Herbst rechtzeitig reduziert, vertragen sie das ganz gut.
- A.coahuilense sehr trocken halten, sonst faulen sie. Am Wurzelhals vor Nässe schützen sonst droht schnell Fäulnis.
Substrat:
- kalkreiche Kakteenerde, es geht aber auch in normaler, sandiger Blumenerde.
- Lavagrus Beimengungen sind vorteilhaft.
- Nicht zu kleine Töpfe/Schalen nehmen.
- Auf jeden Fall muss das Wasser schnell die Wurzeln passieren, Staunäße darf nicht entstehen.
- Junge alle 2 Jahre im Frühjahr umtopfen. Ältere seltener.
- Sie mögen wie die Goldkugel (Echinocactus grusonii) keine Manipulation am Wurzelwerk.
- Bei Wurzelverletzungen droht schnell Fäulnis.
Vermehrung:
- leicht aus Samen, man kann zum beschleunigen des Wachstums Sämlinge auch pfropfen vor allem weil sie als Sämling auch sehr näßeempfindlich sind, aber später wieder abnehmen, sonst leidet die Dekorativität.
- Wurzelecht die großen Samen aussäen und nicht mit Erde bedecken (Lichtkeimer).
- Sie keimen gut bei einer Bodenwärme von 22-25 °C.
Fazit:
- Sternkaktus, Seesternpflanze. Edelsteine der Kakteen.
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