📱🌵🦠 Hannes J. Krammer 🦂🐬🇦🇹
Erstbeschreibung:
Charles Antoine Lemaire (1800-1871). Im Jahre 1839 beschrieben. Er war ein französischer Botaniker. Er hat sich mit viele Pflanzen beschäftigt. Mit anderen Gleichgesinnten hat er ein Gewächshaus betrieben und sich mit Kakteensammlungen und Kakteen beschäftigt. Er hat auch eine Zeitschrift herausgegeben.
Beschreibung:
Einzeln wachsend, nur bei Verletzung sich verzweigend (wie auch bei Echinocactus u.a.). A.asterias bis 12 (6) cm dm. Einzeln wachsend. A.capricorne ist ein sehr beliebter Kaktus mit dicken Rippen und schöne, gebogene Dornen, sehr variabel. Kugelig, bis 25 /15 cm. A.myriostigma (und A.coahuilense) werden bis 25 cm hoch und 18-20 cm dm, etwa nach 10 Jahren. In der Natur, bis 60 cm hoch. Sie wachsen im Topf sehr langsam. A.ornatum ist robust wie die Bischofsmütze A.myriostigma und kann im Alter bis zu 1 m groß werden, im Topf natürlich wesentlich kleiner, etwa 30 cm hoch und 20 cm breit, dazu braucht er ca. 10 Jahre.
Warum Flocken:
sie dienen als Ersatz für Dornen. Aber nicht alle haben Flocken. A.capricorne und co haben oft lange, verflochtene Dornen. A.asterias, A.coahuilense und A.myriostigme (Bischofsmütze) sind beflockt. Besonders A.coahuilense. Bei Hybriden von A.asterias mit A.capricorne sieht man oft Dornen statt Flocken. Aber egal ob Dornen oder Flocken, beide haben den gleichen Effekt, sie schützen die Pflanze vor zuviel Sonne, durch Beschattung und Schutz der Körper.
Heimat:
USA (Texas) bis Nordmexiko. Hier fast ausgerottet. Sie lassen sich leicht nachziehen, blühen leicht in Kultur.
Blüten:
große, gelb bis gelb-weiße Tagblüten mit oder ohne roten Schlund. Sie erscheinen idR im Sommer. Blüten erscheinen an älteren Pflanzen. Wichtig ist, regelmäßig gießen und düngen.
Standort:
Pflege:
Substrat:
kalkreiche Kakteenerde, es geht aber auch in normaler, sandiger Blumenerde. Lavagrus Beimengungen sind vorteilhaft. Nicht zu kleine Töpfe/Schalen nehmen. Auf jeden Fall muss das Wasser schnell die Wurzeln passieren, Staunäße darf nicht entstehen. Junge alle 2 Jahre im Frühjahr umtopfen. Ältere seltener. Sie mögen wie die Goldkugel (Echinocactus grusonii) keine Manipulation am Wurzelwerk. Bei Wurzelverletzungen droht schnell Fäulnis.
Vermehrung:
leicht aus Samen, man kann zum beschleunigen des Wachstums Sämlinge auch pfropfen vor allem weil sie als Sämling auch sehr näßeempfindlich sind, aber später wieder abnehmen, sonst leidet die Dekorativität. Wurzelecht die großen Samen aussäen und nicht mit Erde bedecken (Lichtkeimer). Sie keimen gut bei einer Bodenwärme von 22-25 °C.
Fazit:
Sternkaktus, Seesternpflanze. Edelsteine der Kakteen.
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