Parodia maassii (P.suprema)

Veröffentlicht am 27. Mai 2026 um 20:43

Quelle: Von Peter A. Mansfeld, CC BY 3.0. 

Parodia maassii (P.suprema)

Erstbeschreibung:

  • Berger 1929.

Benannt:

  • nach Wilhelm Maass, Deutschland, einen Kakteen Liebhaber. 

Beschreibung:

  • oft einzeln, manchmal, meist im Alter sprossend.
  • Bis 15 cm breit. Kugelig bis gedrücktkugelig.
  • Sehr variabel.

Heimat:

  • Südbolivien und Nordwestargentinien bis 4000 m.

Blüte:

  • gelb, orange, rot.

Früchte:

  • gedrücktkugelig, braun, klein.

Standort:

  • Sie sollten sonnig (im Frühjahr an Sonne gewöhnen, Prallsonne wird nicht gut vertragen) bis halbschattig (aber nicht zu dunkel) kultiviert werden, im Winter so hell wie möglich.
  • Im Winter bei 6-10 °C aufstellen.
  • Bei trockenen Stand werden einige Minusgrade zumindest kurzfristig vertragen.
  • Ein luftiger Stand ist wichtig. 

Pflege:

  • pflegeleicht. Gut auf eigener Wurzel.
  • Staunäße wird nicht vertragen.
  • Mäßig feucht halten im Wachstum und Blühphase, sehr wenig in der Ruhezeit sonst droht Fäulnis, besonders bei Kühle.
  • Von April bis August 2-3 mal mit Kakteendünger versorgen. 

Substrat:

  • gut durchlässige, kiesige, mineralische Kakteenerde.
  • Die Faserwurzeln brauchen flache Töpfe/Schalen.
  • Gut drainieren dann braucht man nur selten umtopfen. 

Vermehrung:

  • wie bei allen Parodien haben sie winzige Samen, diese sind Lichtkeimer.
  • Aufs Substrat streuen und nicht mit Erde bedecken ist wichtig.
  • Die winzigen Keimlinge sind schwer hochzukriegen, am besten den Spezialisten überlassen. 

Varitäten:

  • var albescens
  • var auricolor
  • var carminatiflora
  • var rectispina
  • var shaferi

Kakteensynonyme zu dieser Art

Schadbilder:

  • bei zuwenig harter Kultur (vor allem bei zuviel Winterwärme) und Pflegefehler können sie verweichlichen und sind dann anfällig für Läuse und Roter Spinne.
  • Woll- und Schmierläuse sowie Rote Spinne systemisch über die Wurzeln behandeln.
  • Bei artgerechter Kultur und Substrat der Bergkakteen wenig
  • Schädlingsanfällig.

Fazit:

  • eine der schönsten Parodien vor allem in der Blütezeit.
  • Extrem variabel.
  • Parodien findet man zu selten im Handel finde ich.
  • Aber wie Ariocarpus, Oroya, Copiapoa, Islaya, Pyrrhocactus, Lobivien, Oreocereus usw. sind sie keine Zimmerpflanzen aber auch nicht sicher winterhart, das ist wahrscheinlich das Problem, warum man sie bei uns eher selten findet.
  • Steht nicht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.