Pachira aquatica (Glückskastanie, Rasierpinselbaum)

Veröffentlicht am 1. Januar 2026 um 20:24

Pachira aquatica (Glückskastanie, Rasierpinselbaum)

Info:

die geflochtenen Stämme stehen sich gegenseitig im Weg und sterben oft im Alter ab. In den 80ern wurden diese geflochtenen Stämme populär. Ein Taiwaner hat dies erstmals gemacht. Pflegeleicht.

Erstbeschreibung:

der französische Botaniker und Apotheker Jean B. Aublet (1720-1778).

Familie:

Wollbaumgewächse (Bombacaceae).

Beschreibung:

in der Heimat werden sie bis zu 20 m hoch. Als Topfpflanze bis Deckenhöhe, aber auch kleiner bis 180/120 cm. In der Heimat zeigen sie gelbe/rote Blüten und bohnenähnliche Nüsse. Die Blätter haben die Fähigkeit die Luft zu reinigen. Der Stamm dient als Wasserspeicher. 

Weitere Art, P.insignes:

kommt aus Brasilien, Guyana, Peru und USA (Colorado). Ihr Holz wird in der Heimat als Nutzholz, wirtschaftlich genutzt. Vom Schweden Olaf P. Swartz (1760-1818) erstmals beschrieben. Zu Pachira gestellt hat sie der Franzose Maria J. Savigny (1777-1851). 

Heimat:

ursprünglich Südamerika bis Mexiko. In Asien weit verbreitet.

Standort:

hell bis halbschattig aufstellen aber nicht zu sonnig, weil dann die Blätter gelb werden. Mäßige Luftfeuchte um 50 % reicht aus. Regelmäßig kalkfrei und lauwarm sprühen. Im Winter bei 12-15 °C aufstellen.

Pflege:

im Wachstum gleichmäßig, mäßig feucht halten, nicht zu naß sonst droht Fäulnis. Vor nächster Wassergabe immer oberflächlich abtrocknen lassen. Im Winter wenig befeuchten. Im Wachstum düngen. 

Formschnitt:

nur bei Bedarf im Frühjahr. Zu groß gewordene kann man ohne Probleme zurückschneiden. Durch abzwicken der Triebspitzen kompakt halten. 

Substrat:

nur bei Bedarf im Frühjahr. Zu groß gewordene kann man ohne Probleme zurückschneiden. Durch abzwicken der Triebspitzen kompakt halten. 

Vermehrung:

Samen, Kopfstecklinge bei hoher Bodenwärme und hoher Luftfeuchte. 

Hinweise und Schadbilder:

Ich würde die Pflanzen entflechten damit sie Luft bekommen, sonst drohen Schädlinge (Rote Spinne, Thripse) und absterben einzelner oder aller Stämme. Auch Pilze können sich ausbreiten. Trockene Luft bringt Blattfall.