Dieffenbachia 🌤️ 🌥️

Veröffentlicht am 1. Januar 2026 um 09:52

Dieffenbachia 🌤️ 🌥️

Info:

früher wurden Sklaven gefoltert mit der giftigen Pflanze, auch Menschen getötet. Gehört zum Standardsortiment im Handel.

Erstbeschreibung:

W.Schott (1794-1865).

Familie:

Aronstabgewächse. 

Beschreibung:

bis 1 m, aber auch Deckenhöhe. In allen Teilen giftig. Zimmerpflanze, Hydrokultur.

Arten:

Die bekannteste und schnellwüchsige Art D. seguine ist sehr beliebt und relativ pflegeleicht, passt sich gut an. Kommt von den Westindischen Inseln. Viele Zuchtsorten verbreitet im Handel. Nicht weniger bekannt ist D. maculata (inklusive D. picta und D. roehrsii). Sie ähnelt sehr D.seguine. Kommt aus dem tropischen Südamerika. Sie steht auch bei Züchtern von Hybriden hoch im Kurs.   D. bowmannii (D. reginae) ist beliebt und wird sehr groß. Ungewöhnliche Blattzeichnung. Heimat ist Brasilien und Kolumbien. Es gibt viele weitere Arten und Hybriden.

Blüten:

ausbrechen sie kosten der Pflanze im Topf zuviel Energie.

Heimat:

sind die Regenwälder des tropischen Mittel- bis Südamerikas. Hier legen oft Pfeilgiftfrösche ihre Eier geschützt in den Blattachseln ab, wo Wasser steht. 

Standort:

hell bis halbschattig, tolle Blattpflanze. Stehen sie schattig wachsen sie langsamer. Ganzjährige Zimmertemperaturen bei hoher Luftfeuchte. Kalkfrei und lauwarm sprühen. Je mehr Musterung desto mehr Luftfeuchte nötig. Einfach gezeichnete kommen auch mit mittlerer Luftfeuchte zurecht. Nie unter 18 °C. 

Pflege:

regelmässig, mässig giessen mit weichen Wasser. Weil sie viel verdunsten nicht zu knapp, aber ohne Staunässe gießen. Im Winter weniger giessen. Im Wachstum düngen.

Formschnitt:

man kann sie beliebig stutzen und so eingrenzen. Wegen des ätzenden Saftes, Handschuhe verwenden. Wenn sie von unten her verkahlen kann man auch den Stamm kappen bei 6 cm über Boden (versiegeln), sie treiben idR wieder aus. 

Umtopfen:

jährlich bei starken Wuchs oder alles 2 Jahre im März/April in durchlässige, gut drainierte Blumenerde, wenn Wurzeln verdichten. 

Vermehrung:

Stammstecklinge, Kopfstecklinge. Sie wurzeln leicht im Wasserglas. Vorsicht vor Giftsaft.

Schadbilder:

Lichtmangel läßt Blätter vergrünen. Rote Spinne, Schildläuse, Woll- und Schmierläuse, auch Thripse bei Pflegefehler können ab und zu vorkommen, eher selten. Zuviel Wasser läßt das Aussehen der Pflanze verändern. Gelbe Blätter bei Zugluft. 

Achtung:

in allen Teilen giftig. Arbeitshandschuhe beim hantieren benutzen.  Nicht verzehren. Bei normaler Zimmerpflanzen Behandlung, harmlos. Tiere weghalten.