Aspidistra (Schusterpalme) ⛅️ ☁️

Veröffentlicht am 1. Juni 2026 um 12:35

Aspidistra (Schusterpalme) ⛅️ ☁️

Erstbeschreibungen:

  • von John Bellenden Ker-Gawler (1764-1842) bzw. Carl Ludwig Blume (1796-1862).

Familie:

  • Die Gattung Aspidistra gehört zur Unterfamilie Nolinoideae innerhalb der Familie Asparagaceae.
  • Die Gattung Aspidistra wurde früher auch in die Familien Convallariaceae und Liliaceae eingeordnet.

Beschreibung:

  • bis 70 cm lange Blätter. Langsam wachsend.
  • Die Blätter entspringen direkt aus dem dickfleischigen Rhizom. Sie werden um 80 cm hoch, je nach Wachstumsbedingung und Sorte.
  • Auch durch Topfgröße, Dünger und Licht begrenzbar.
  • Es gibt auch Arten mit weiß- gesprenkelten Blätter und panaschierte Formen. 
  • A.elatior ist im Handel als einzige zu finden. 
  • A.lurida und andere Arten mit A.elatior leicht zu verwechseln. Vor 100-200 sehr beliebt weil ihr dunkle Ecken und Zugluft wenig ausmachte.
  • Panaschierte Arten (A. elatior *Variegata*) bis 60 cm hoch und die noch kleinere A.sichuanensis *Spotty* (bis 30 cm hoch) die man aber nirgendwo sieht, sind etwas empfindlicher als die robusten grünen Arten. 

Blüten:

  • sieht man selten oder überhaupt nicht, was egal ist. 

Heimat:

  • sind schattige, kühle Gebirgswälder Japans bis China.

Standort:

  • volle Sonne unbedingt vermeiden.
  • Die Schusterpalme mag es halbschattig bis schattig.
  • Sie wächst auch an sehr dunklen Stellen wo andere schon lange versagen.
  • Mit der Dunkelheit sollte man es trotzdem nicht übertreiben.
  • Alles hat seine Grenzen.
  • Im Sommer ins Freie, im Winter bei 10-12 °C.
  • Aber auch Zimmerbedingungen werden vertragen.
  • Idealer Temperaturbereich 5-20 °C.
  • Keine großen Ansprüche an die Luftfeuchtigkeit.
  • Trockene Luft macht ihnen nichts aus.

Pflege:

  • im Wachstum mässig feucht halten (erst gießen wenn die Erde sich trocken anfühlt), im Winter wenig giessen.
  • Staunäße mögen sie nicht.
  • Wenig düngen.
  • Zuwenig ist immer besser als zuviel.
  • Sie lieben es mit einen feuchten Tuch abgewischt zu werden (kalkfrei und lauwarm), wirken dann frischer.

Umtopfen:

  • durch ihr langsames Wachstum nur alle 3-5 Jahre im Frühjahr in etwas größere Töpfe in lehmig-sandige Blumenerde.
  • Der Topf sollte um 2-4 cm größer sein.
  • Zu häufiges umtopfen mögen sie nicht.

Vermehrung:

  • Rhizome am besten im Frühjahr teilen.
  • Mindestens 2-3 Blätter pro Teil. 
  • Schöner ist aber ein dichter Horst.

Schadbilder:

  • zuviel Wasser bringt Wurzelfäule und gelbe Blätter.
  • Zuviel Licht mögen sie überhaupt nicht. Schädlinge sind selten, am ehesten Rote Spinne, Schmierläuse und Thripse.
  • Insgesamt aber ist die Pflanze hart im nehmen.

Fazit:

  • Keine Palme. Sehr robust wie Sansevieria.
  • Unverwüstlich wenn man nicht zuviel gießt.
  • Oft im Handel zu finden. Die Palme armer Leute.