Agaven

Veröffentlicht am 25. März 2026 um 17:55

Agaven

Agaven winterhart und nicht winterhart:

Agaven sind in der Heimat in warmen und auch kühleren Temperaturen zu finden. Die meisten sind keine Zimmerpflanzen weil zu groß. Ich halte ganzjährig die Königsagave (Agave vic-reg.) im Zimmer ohne Probleme. Einige sind auch bei uns gut winterhart

Gut winterhart bei uns: bei trockenen Stand.

  • A.bracteosa (Tintenfisch Agave) bis -15 °C.
  • A.chrysantha (A.palmeri var chrys) bis -18 °C.
  • A.deserti gut winterhart.
  • A.gentryi bis -15 °C.
  • A.gracilipes bis -20 °C.
  • A.guadalajarana bis -18 °C.
  • A.havardiana bis -20 °C.
  • A.lechuguilla bis -20 °C.
  • A.mckelveyana bis -15 °C.
  • A.megalacantha bis -25 °C.
  • A.neomexicana bis -25 °C.
  • A.ocahui bis -14 °C.
  • A.ovatifolia bis -15 °C.
  • A.palmeri bis -12 °C.
  • A.parrasana bis -15 °C.
  • A.parryi bis -25 °C, einige Varianten sind empfindlicher.
  • A.toumeyana bis -12 °C
  • A.utahensis nur bei trockener Luft, bis -20 °C. Bei uns im Winter ist die Luft viel zu feucht.

Blüten:

Zimmerpflanzen bilden selten Blüten aus. Der Nektar von Freilandpflanzen ist als Süßstoff gut geeignet. Blüten erscheinen nach vielen Jahren und werden mehrere meter hoch. Danach stirbt die Mutterrosette ab, viele Arten bilden aber in dieser Zeit viele Ableger aus. 

Standort:

Im Frühjahr an Sonne gewöhnen sonst gibt es Verbrennungen. Danach vollsonnig  und luftig aufstellen. Im Winter Minusgrade bis Plusgrade, je nach Herkunft

Pflege:

Im Wachstum mäßig feucht halten, immer oberflächlich gut abtrocknen lassen, ehe man erneut befeuchtet. In der winterlichen Ruhephase je nach Art leicht feucht bis völlig trocken halten. Die Blätter sollten nicht zu stark schrumpfen. Mit Kakteendünger schwach versorgen in der Wachstumsphase

Substrat:

humos-sandige, kiesige Kakteenerde anbieten. 

Vermehrung:

Samen, Kindel, Stecklinge. 

Schadbilder:

Fäulnis bei zuviel Nässe. Läuse.

Fazit:

Die meisten Agaven sind keine richtigen Zimmerpflanzen, aber bei viel Licht im Wintergarten können viele auch im Inneren gehalten werden. Viele Arten haben einen spitzen Enddorn, Vorsicht bei Kinder und Haustieren.