Espostoa

Veröffentlicht am 8. Mai 2026 um 09:55

Espostoa

Entdeckt:

durch Britton und Rose 1920.

Inklusive:

Binghamia

Pseudoespostoa

Thrixanthocereus

Vatricania

Namensgeber:

nach N.Esposto, einen Lehrer und Botaniker aus Peru (Lima).

Cephaliumbildung:

ganzjährig bei viel Licht. Fehlt dieses im Winter wird selten bis gar nicht ein Cephalium gebildet. Weisse bis violette Nachtblüten nicht/selten in Kultur erscheinen von April bis Juni aus dem Cephalium.

Beschreibung:

sie wachsen langsam (Säulenförmig, Baumartig), weshalb man sie lange pflegen kann. Bis 4 m hoch, auch doppelt so hoch und 15 cm dm. Sie entwickeln erst später ein seitliches Cephalium. 

Heimat:

sind die Anden Südamerikas, in Felsan an steilen Hängen. Es gibt hier viele unterschiedliche Standortvarianten. 

Standort:

  • idealerweise im Gewächshaus aufgehoben.
  • Ganzjährig warm, nicht unter 10-15 °C und viel Sonne.
  • Frostfrei muß es sein. 

Pflege:

  • wurzelecht gut wachsend.
  • Im Frühjahr bis Herbst regelmässig, eher weniger bis mässig von unten ansaugen lassen und schwach düngen mit Kakteendünger.
  • Niemals von oben befeuchten.
  • Bei Sommerhitze auf trübes Wetter warten, nie ganz trocken halten.
  • Im Winter sehr hell und ganz wenig von unten befeuchten.
  • Pfropfen ist unnötig wenn man aufmerksam gießt. 

Substrat:

eine mineralische, lehmige, durchlässige Kakteenerde anbieten.

Vermehrung:

Samen. Stecklinge gehen nur schwer, Cephaliumträger wurzeln ganz selten bis gar nicht an. Will man schneller vermehren, vorübergehend auch pfropfen. 

Arten:

E.baumannii es könnte sich hier um eine Naturhybride zwischen Cleistocactus und Espostoahandeln. 

E.blossfeldiorum (Thrixanthocereus) kommt aus Nordperu. Beschrieben von Backeberg und Werdermann 1937. Sehr variabel. Basal verzweigend, bis 400/10 cm. Übelriechende, cremefarbene Blüten. Am besten sonnig unter Glas aufstellen. Vorsichtig gießen, aber in der Wachstumsphase nicht zu trocken halten. Im Winter bei 10-15 °C ziemlich trocken halten. Pfropfen ist nicht nötig. Benannt nach ihrem Entdecker Blossfeld Harry & Robert. Das Cephalium bildet sich ab 90 cm Höhe.   

T.cullmannianus graugrüne Epidermis, bis 200/6 cm. Kommt aus Nordperu, Cajamarca. Beschrieben von Ritter. Benannt nach Dr. W. Cullmann. Kleines Cephalium. Cremefarbene Blüten werden bis 6 cm lang. 

E.clavata baumförmig, bis 9 m hoch. Cremeweiße Blüten. 

E.frutescens strauchig wachsend, basal verzweigend, bis 200/10 cm. Weiße Blüten. 

E.hylaea kommt aus Peru. Strauchig wachsend, basal verzweigend, bis 400/5 cm. Weiße Blüten. 

E.lanianuligera kommt aus Peru. Erstmals beschrieben von Ritter 1957. Baumartig wachsend, bis 5 m hoch. Cephalium, weiß. 

E.mirabilis kommt aus Nordperu. Von Ritter beschrieben 1964. Er wächst strauchig bis baumförmig. Bis 400/9 cm. Weiße Blüten.

var primigena

E.senilis (Thrixanthocereus) kommt aus Nordperu. Beschrieben von Ritter. Wächst strauchig bis baumförmig, auch basal sprossend. Bis 400/6 cm. Rotbraunes Cephalium, bis 6 cm lang. Daraus entstehen rosa Blüten.  

E.superba es gibt auch eine Cristat Form. Baumförmig wachsend, bis 800/11 cm. Das Cephalium kann bis zu 4 m lang werden. Weiße Blüten.

E.utcubambensis wächst baumförmig, bis 7800/15 cm. Cremeweiße Blüten. 

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