📱🌵🦠 Hannes J. Krammer 🦂🐬🇦🇹
Erstbeschreibung:
vom Botaniker Peter Forsskål 1775, sowie von Roemer und Schulte.
Familie:
gehört zu Apocynaceae (Hundsgiftgewächse).
Beschreibung:
im Alter groß, um 2-3 m (in seltenen Fällen 4-6 m hoch) werdend, wachsen jedoch langsam, sodaß man einige Jahre Freude an den schönen Sukkulenten und Blüten hat. Die Äste verzweigen sich nach der Blüte. Im Topf meist 30 bis 80 cm groß.
Blüten:
erscheinen in der Heimat im blattlosen Zustand in der Trockenphase. Sie werden von Insekten mit langen Rüssel bestäubt. Fehlen Blüten sind meist Kulturfehler Schuld daran, vor allem falsches Gießen. Auch zuviel Wärme kann auf Blühlosigkeit hindeuten, mir aber egal ich liebe die Wüstenrose, so wie sie ist ganzjährig.
Früchte:
erscheinen etwa 2-3 Monate nach der Befruchtung.
Heimat:
Aden einer Stadt in Jemen wo einige Arten vorkommen, in sandig-steinigen Regionen. Obesum deutet auf den knolligen Caudex hin. Der Caudex wächst unter der Erde schneller, in Kultur besser über Substrat halten. Verbreitet in Afrika bis Arabiens. In den Tropen und Subtropen Asiens verschleppt. Bis über 2000 m aufsteigend.
Standort:
Pflege:
Umtopfen:
nach der Blüte. Bei Bedarf ab Ende Feber. Wenn der Topf zu klein geworden ist und/oder das Substrat verdichtet ist. Es wird ein 16er Topf empfohlen, bei mir steht er in einen Topf dieser Größe mit genügend Abzuglöcher und Seramis Beimischung in der qualitativen Kakteenerde.
Vermehrung:
Samen (nur sie entwickeln einen Caudex) und Kopfstecklinge im März. Das Pfropfen auf Oleander würde ich den Gärtner überlassen.
Schadbilder:
Staunässe und kalte Füße werden nicht vertragen. Dann droht schnell Fäulnis. Läuse und Rote Spinne. Braune Blätter deuten auf Nährstoffmangel oder zuwenig Wasser hin. Auch gelbe Blätter deuten auf Wassermangel hin. Bei einer Überwässerung zeigen sich gelbe, geschwollene und durchscheinende Blätter, die sogar aufplatzen können, weil sie mit Wasser überfüllt sind. Wird das nicht erkannt, folgen braune bis schwarze Blätter, welche bei Berührung sofort abfallen. In weiterer Folge droht Fäulnis und der Tod der schönen Wüstenrose.
Fazit:
Früher nirgendwo im Handel zu sehen, nur in botanischen Gärten. Der Milchsaft der giftig ist, wird von den Einheimischen auch als Pfeilgift verwendet. Sehr beliebt. Es gibt verschiedene Zuchtformen mit vielen Namen, verschiedenen Blütenfarben und Blütenkombinationen, mit korkiger Rinde, reich verzweigte Zwergformen (Sorte Mombasa).
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