Opuntia ficus indica (O.vulgaris)

Veröffentlicht am 24. Mai 2026 um 10:27

Opuntia ficus indica (O.vulgaris)

Erstbeschreibung:

  • Miller 1768.

Beschreibung:

  • der indische Feigenkaktus ist ein toller Kaktus und zeitweise im Handel zu finden.
  • In der Heimat bis 6 m groß.
  • Ohren bis 50/20 cm. 

Blüten:

  • sind meist gelb, aber auch orange, rot bis 7/10 cm.
  • Sie erscheinen im Sommer.

Früchte:

  • eiförmig, länglich in grün, gelb, orange, rot. Bis 10 cm lang mit Glochiden und Dornen.
  • Die Früchte sind eßbar, ähneln Feigen.

Heimat:

  • er kommt aus warmen Trockengebieten Amerikas, ursprünglich wahrscheinlich Mexiko.
  • In Mittelmeerregion und Australien verwildert.
  • Aber auch überall in den Tropen und Subtropen verbreitet.
  • In Südeuropa werden die Früchte geerntet und verkauft, auch bei uns in Österreich zu bekommen. 

Standort:

  • vollsonnig und hell aufstellen, im Sommer in Freie.
  • Im Winter hell und kühl bei 6-10 °C aufstellen.

Pflege:

  • Pflegeleicht. Im Wachstum mäßig feucht halten und mit Kakteendünger versorgen.
  • Trockenheit wird gut vertragen, Staunäße bringt Fäulnis.
  • Ab Herbstmitte bis Mitte des Frühjahrs bei Kühle, nicht gießen.
  • Kalkfrei und lauwarm sprühen tut ihnen gut. 

Substrat:

  • durchlässig, sandig-lehmig.

Vermehrung:

  • Samen, auch Ohren nutzen, Schnittstellen vorher abtrocknen lassen.
  • Handschuhe verwenden.

Arten und Unterarten:

  • forma reticulata
  • forma variegata
  • O.compressa aus USA, Tiefebenen. In Südeuropa verwildert. Liegende Triebe. Zartgelbe Blüten. Braucht ein sehr gut  wasserdurchlässiges Substrat. Wird hierher gestellt.
  • O.maxima nur in Kultur bekannt. Beschrieben von Miller. Strauchig wachsend. Orange Blüten, bis 8 cm dm. Wird hierher gestellt.
  • O.vulgaris kommt aus Argentinien und Brasilien. Benannt nach Miller. Strauchig und Baumartig wachsend, bis 6 m hoch. Triebe bis 30 cm, Stamm bis 15 cm dm. Grüne Epidermis. Gelbe bis orange Blüten, bios 9 cm lang. Wird hierher gestellt.

Schadbilder:

  • nicht sehr anfällig. Woll- und Schmierläuse können vorkommen, dann  mit Schnaps oder denaturierten Alkohol betupfen. 

Fazit:

  • Sehr beliebt, sporadisch im Handel gut zu finden, vor allem im Sommer wenn die Ohren ihre dottergelben Blüten zeigen.
  • Sie enthalten Meskalin, zumindest in der Heimat, was psychoaffektive Substanzen beinhaltet. 

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