Pelecyphora

Veröffentlicht am 29. Mai 2026 um 10:39

Pelecyphora

Erstbeschreibung:

  • C.Ehrenberg 1843. 

Beschreibung:

  • nach 7 Jahre erreichen sie einen dm von 1-1,5 cm.
  • Saugen sich bei Regen voll. Name bedeutet Beil und tragend, lat.
  • In der Heimat schauen die Körper kaum aus den Boden raus. 

Blüten:

  • rosa Tagblüten erscheinen von Mai bis August.

Früchte:

  • werden von den Warzen bedeckt. 

Heimat:

  • Mexiko, Nuevo Leon, Tamaulipas, San Luis Potosi.
  • Hier von Moosen umwachsen, die sich bei Regen vollsaugen.
  • Hier sehr lokal wachsend.

Vermehrung:

  • Selbstausaat. Samen gehen in der Nähe der Mutter auf. 
  • Pfropfen auf Trichocereus pachanoi oder Eriocereus jusberti.

Hinweis:

  • sie stehen unter strengen Schutz !

Pelecyphora asseliformis

Erstbeschreibung:

  • Ehrenberg 1843.

Beschreibung:

  • sie wachsen entmutigend langsam. Rübenwurzler.
  • Im Alter kleine Gruppen bildend. Erreichen 2-5 cm dm nach vielen Jahren.
  • Im Handel noch nicht gesehen nach Jahrzehnten.
  • Ansehnliche Pflanzen sieht man, wenn überhaupt erst nach 40-50 Jahren. 

Blüten:

  • in rosa, erscheinen ab Mai. Bis 2/4 cm. 

Heimat:

  • Mexiko, San Luis Potosi, über 1800 m.
  • Wachsen hier auf Kalkfelsen in trockenen Ebenen und Hügeln.

Standort:

  • sonnig und warm, vor Prallsonne schützen.
  • Ein Kaktus für das Gewächshaus für den erfahrenen Pfleger.
  • Im Winter bei 10-12 °C aufstellen.
  • Bei trockenen Stand werden bis zu -7 °C vertragen.

Pflegeschwere:

  • mittlere Pflege.

Pflege:

  • am Wurzelhals empfindlich gegen Näße. Wenig und sparsam gießen.
  • Öfters durchtrocknen lassen.
  • Am besten in Kiesel einbetten.

Substrat:

  • eine flache Schale mit groben, durchlässigen Substrat mit Lehmanteil beugt Fäulnis vor.

Vermehrung:

  • Samen am besten für einige Jahre pfropfen, sie wachsen dann schneller.
  • Danach wieder von der Unterlage abnehmen und wurzelecht weiter wachsen lassen.
  • Stecklinge.  

Schadbilder:

  • nur erfahrene Pfleger sollten sie im Gewächhaus halten.
  • Fäulnisanfällig. 

Hinweise:

  • die Pflanzen enthalten pharmakologische Inhaltsstoffe.
  • Wird von den Einheimischen auch als Rauschmittel verwendet. 

Pelecyphora pseudopectinata (Turbinicarpus)

Erstbeschreibung:

  • Fric & Schelle 1935.

Beschreibung:

  • der schöne Kleinod erreicht einen dm von bis zu 6 cm.
  • In der Heimat oft verborgen wachsend, nur leicht über Boden erhebend. 

Blüten:

  • zartrosa Schopfblüten erscheinen ab Mai.

Heimat:

  • er kommt aus Kalkhügeln Mexikos (Nuevo Leon, San Luis Potosi).
  • Hier möglicherweise nicht mehr zu finden.
  • Passt sich der Umgebung an. Wie Ariocarpus nur blühend zu sehen.

Standort:

  • vollsonnig, am besten unter Glas halten.
  • Frostfrei aufstellen.

Pflege:

  • nicht einfach zu pflegen, wenig Wasser geben.

Fazit:

  • Im Handel nicht zu finden. 

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