Pereskia & Pereskiopsis inkl. Rhodocactus

Veröffentlicht am 29. Mai 2026 um 10:22

Pereskoideae (Rhodocactus) ☀️

Name:

  • bekommen sie vom französchen Forscher Fabry de Peiresc (1580-1637). 

Beschreibung:

  • sparrig wachsend, Raumfordernd. Der Stamm ist fast nie sukkulent.
  • Sie wachsen baumförmig bis kletternd, strauchig ebenfalls je nach Art.
  • Der Stamm und Äste verholzen im Alter. Areolen findet man in den Blattachseln.
  • Bei Trockenheit werden die Blätter abgeworfen.
  • Sie werden im Frühjahr wieder gebildet, wenn sie genug Feuchtigkeit bekommen. 

Blüten:

  • nicht auffällig. Durch die Masse aber dekorativ. 

Heimat:

  • tropisches Amerika, (Mexiko, Mittelamerika bis Brasilien).

Standort:

  • nicht zu kalt überwintern. 

Fazit:

  • Im Handel nicht zu finden. Sehen eher aus wie ein Laubbaum (Apfelbaum) als das man einen Kaktus vermuten würde.
  • Rhodocactus wurde wegen anderer Samenstruktur als Subgenus behandelt.

Pereskia

Erstbeschreibung:

  • durch Miller 1754.

Benannt:

  • nach N.C.F.  de Peiresc (1580-1637).

Beschreibung:

  • nur große blühen. Pflegeleicht.
  • Strauchig bis Baumig, klimmend.

Tagblüten:

  • nur große blühen. Pflegeleicht.
  • Strauchig bis Baumig, klimmend.

Heimat:

  • USA, Florida, Südmexiko, Karibik, Argentinien und Uruguay.

Vermehrung:

  • meist Stecklinge.
  • Selten auch durch Samen.

Pereskia aculeata (Barbados Stachelbeere)

Erstbeschreibung:

  • Miller 1754.

Beschreibung:

  • Manchmal dienen sie als Pfropfunterlage für Weihnachtskaktus (Schlumbergera) und Osterkaktus (Rhipsalidopsis).
  • Triebe werden bis zu 10 m lang, kletternd. Große Blätter.

Unterarten:

  • Die var godseffiana entwickelt kupferfarbene Blätter im Austrieb. 
  • var rubescens

Blüten:

  • weiß, gelb, rosa duftend, erscheinen im Juli, August bei viel Sonne.

Früchte:

  • bis 5 cm, eßbar, gelb, erscheinen ab März, April.  

Heimat:

  • ursprünglich Venezuela, aber auch Westindien, tropisches Amerika. Argentinien, Peru und Paraguay.
  • In Mexiko verwildert. 

Standort:

  • sonnig bis halbschattig aufstellen.
  • Feuchtwarm.
  • Im Winter nicht zu kalt halten, bei 12 °C.
  • Im Sommer am besten ins geschützte Freie.

Pflegeschwere:

  • gilt als pflegeleicht.

Pflege:

  • regelmäßig gießen, nicht trockenfallen lassen.
  • Im Winter weniger gießen.

Korrekturschnitte:

  • mehrmals im Jahr.

Substrat:

  • durchlässige, sandige humose Erde mit etwas Lehmzuschlag. 

Vermehrung:

  • Samen.
  • Stecklinge.

Pereskia aureiflora

Beschreibung:

baumförmig bis strauchig wachsend, bis 6 m hoch.

Pereskia bahiensis

Beschreibung:

  • baumförmig bis strauchig wachsend, bis 600/30 cm.

Pereskia bleo (P.corrugata)

Info:

  • wird auch zu Rhodocactus gestellt.

Erstbeschreibung:

  • Knuth. 

Beschreibung:

  • baumförmig bis strauchig wachsend, bis 800/15 cm.

Blüten:

  • rosa.

Heimat:

  • Kolumbien.

Pereskia diaz-romeriana

Erstbeschreibung:

  • Cardenas.

Benannt:

  • nach Dr. B. Dias-Romero aus La Paz.

Beschreibung:

  • strauchig wachsend, bis 3 m hoch.

Blüten:

  • dunkelrot.

Heimat:

  • östliches Bolivien um Cochabamba.

Pereskia grandifolius (Rhodocactus)

Info:

  • wird auch zu Rhodocactus gestellt.

Erstbeschreibung:

  • Haworth 1819, Knuth.

Beschreibung:

  • der Urkaktus schaut eher aus wie ein Laubbaum als ein Kaktus. Durch die Dornen zu identifizieren.
  • Im Gegensatz zu Pereskiopsis weniger Sukkulent. Bis 5 m hoch. Es gibt eine handvoll Arten.
  • Robuste Pfropfunterlagen.

Blüten:

  • vergleichsweise kleine rosa Blüten zieren ihn im Sommer an großen Bäumen.

Heimat:

  • Braslien, Bahia.

Unterarten:

  • P. g. ssp. grandifolius
  • P. g. ssp. violacea

Pereskia guamacho (P.colombiana)

Info:

  • wird auch zu Rhodocactus gestellt.

Beschreibung:

  • baumförmig bis strauchig wachsend, bis 8 m hoch. 

Pereskia horrida

Beschreibung:

  • strauchig bis kleinbaumig wachsend, bis 6 m hoch. P.humboldtii kommt aus Nordperu.
  • Beschrieben von Britton & Rose. Benannt nach Alexander von Humboldt.
  • Baumartig wachsend, bis 6 m hoch.
  • Kleine, orange bis rote Blüten. 

Unterarten:

  • P.h. ssp horrida
  • P.h. ssp rauhii

Pereskia lychnidiflora (R.nicoyana)

Info:

  • wird auch zu Rhodocactus gestellt.

Beschreibung:

  • baumförmig wachsend, bis 1000/40 cm.

Pereskia marcanoi

Beschreibung:

  • baumförmig wachsend, bis 600/30 cm. 

Pereskia nemorosa (P.amapola)

Beschreibung:

  • baumförmig oder strauchig wachsend, bis 500/10 cm. 

Pereskia portulacifolia

Info:

  • wird auch zu Rhodocactus gestellt.

Beschreibung:

  • baumförmig, manchmal strauchig wachsend, bis 500/20 cm. 

Pereskia quisqueyana

Beschreibung:

  • strauchig wachsend, bis 400/25 cm.

Eng verwandt:

  • mit P.zinniiflora.

Pereskia sacharosa (Rhodocactus)

Erstbeschreibung:

  • Grisebach 1879, Backeberg. 

Beschreibung:

  • baumförmig wachsend, bis 7 m hoch oder strauchförmig bis 4 m hoch. 

Blüten:

  • rosa, bis 8 cm dm. 

Heimat:

  • Argentinien und Paraguay. 

Pereskia stenantha

Beschreibung:

  • baumförmig bis strauchig wachsend, bis 4 m hoch oder basal sprossend. 

Pereskia weberiana

Erstbeschreibung:

  • von Schuhmann. 

Benannt:

  • nach Dr. Albert Weber. 

Beschreibung:

  • strauchförmig wachsend, bis 3 m hoch.
  • Wurzelstock. Auch als Bonsai ziehbar. 

Blüten:

  • kleine, weiße, sie erscheinen von März bis August. 

Heimat:

  • Peru.

Vermehrung:

  • Samen.
  • Stecklinge. 

Pereskia ziniiflora (P.cubensis)

Info:

  • wird auch zu Rhodocactus gestellt.

Pereskiopsis

Erstbeschreibung:

  • Britton und Rose 1907.

Beschreibung:

  • strauchig, baumig, kletternd.
  • Wie Opuntien Glochiden Träger.

Tagblüten:

  • in gelbrosa oder rot erscheinen an Trieben des Vorjahres (Radförmig).

Heimat:

  • Mexiko, Honduras, Guatemala.

Standort:

  • sonnig, warm. Halbschatten wird vertragen.
  • Höhere Luftfeuchte.
  • Idealerweise im Gewächshaus aufgehoben.
  • Im Winter 10-14 °C. 

Pflegeschwere:

  • mittelschwer.

Pflege:

  • Im Wachstum regelmäßig gut gießen ohne Stau.
  • An warmen Tagen kalkfrei und lauwarm sprühen tut ihnen gut.
  • Auch im Winter leicht feucht halten. 

Substrat:

  • durchlässig, sandig-mineralisc.

Vermehrung:

  • Samen.
  • Stecklinge.

Hinweise:

  • sie werden auch als Pfropfunterlagen verwendet. 

Arten:

  • P.aquosa bis 4 m hoch.
  • P.blakeana bis 3 m hoch.
  • P.diguetii Bis 2 m hoch.
  • P.velutina kommt aus Mittelmexiko. Beschrieben von Rose. Buschig wachsend, bis 120 cm hoch. Grüne Triebe. Gelbe Blüten. Gut wachsende Pfropfunterlage. 
  • P.gatesii kommt aus Mexiko, Niederkalifornien. Beschrieben von Baxter. Benannt nach Howard E.Gates. Bis 300/2 cm. Strauchig, kletternd wachsend. 
  • P.kellermannii bis 5 m hoch.
  • P.porteri kommt aus Mexiko, Niederkalifornien und Sonora. Beschrieben von Brandegei, Britton & Rose. Benannt nach Porter. Bis 5 m hoch. Gelbe Blüten, bis 4 cm dm. 
  • P.rotundifolia kommt aus Mexiko. Beschrieben von Britton & Rose. bis 4 m hoch. Sie entwickeln einen holzernen Stamm. Kleinere Blüten in rotgelb. 
  • P.spathulata kommt aus Südmexiko. Bis 2 m hoch, er wird mit P.diguetii in Verbindung gebracht. Beste Pfropfunterlage für den Weihnachtskaktus, Schlumbergera. Beschrieben von Britton & Rose.