Erstmals beschrieben:
Familie:
- Aloaceae (Aloengewächse).
- Auch zu finden bei der Familie Asphodelaceae (Affodilgewächse).
- Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube das einige Autoren sie mal zu den sukkulenten Liliengewächse gezählt haben (Liliaceae).
Arten:
- Es gibt 300-400 Arten und über 4500 Unterarten.
- Etwa 50 Arten kommen aus Madagaskar.
Beschreibung:
- Kleinbleibend, im Topf bis 1 m hoch, je nach Art.
- Die Blätter sind vielgestaltiger und weicher als bei Agaven. Äußerst beliebte, pflegeleichte Zimmerpflanze, bei Hautreizungen, als kühlende Wundauflage, Kosmetik.
- Oft schnellwüchsig wenn es hell genug ist, dann keine besonderen Ansprüche, auch nicht im Winter.
- Als Ampelpflanze, oder hängend, oder ein Klettergerüst anbietend kultivieren.
Hybriden:
- unter den ehemaligen sukkulenten Liliengewächsen (Gasteria, Haworthia) gibt es mittlerweile schöne Hybriden.
- Eine schöne Aloe Hybride gibt es auch bei A.striata.
Verwandt mit:
- Astroloba
- Bowiea (Zwiebelpflanze, nicht Sukkulent)
- Bulbine
- Gasteria
- Haworthia
- Lomatophyllum
- Ornithogallum (nicht Sukkulent).
Blüten:
- stehen sie hell genug auch bei Winterwärme zeigen sie ihre unspektakulären Blüten an langen Schnüren, ab der Jahreswende bis Feber.
- Allerdings blühen sie bei Winterkühle sicher.
- Nicht alle Aloen blühen im Zimmer.
Heimat:
- sie kommen aus Trockengebiete Afrikas, Arabiens inklusive der Insel Madagaskar.
- Verwildert im Mittelmeer Gebiet.
Standort:
- Ganzjährig sonnig aufstellen. Vor Prallsonne schützen.
- Im Sommer im Zimmer oder idealerweise im geschützten Freien aufstellen.
- Trockene Luft schadet nicht.
Pflege:
- Von Frühjahr bis Frühherbst so gießen das die Oberfläche immer antrocknen kann.
- Im Herbst und Winter nur leicht befeuchten.
- Im Wachstum schwach düngen mit Kakteendünger.
Allgemeine Kulturhinweise:
- kleine Arten sind sehr beliebt und gut kultivierbar auch ganzjährig im Zimmer, auch bei Winterwärme.
Substrat:
- gut drainieren, sandige-kiesige Kakteenerde mit Humuszuschlag.
Umtopfen:
- jährlich bis alle 2 Jahre.
- Ältere seltener.
Vermehrung:
- Samen, Seitensprossen und Stecklinge.
Schadbilder:
- Fäulnis bei zuviel Nässe und Läuse, Rote Spinne.
- Wurzelläuse können lästig werden.
Fazit:
- ich liebe Aloen und habe immer welche in Kultur, aber nicht nur ich. Aloen sind dankbar und sehr beliebt allgemein.
- Sie stehen bei mir das ganze Jahr am SW Fenster, aber auch im Zimmerinneren.
- Belüftet wird ganzjährig durch die Balkontür.
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