Conophytum ☀️

Veröffentlicht am 8. Juni 2026 um 09:26

Quelle: Von S Molteno - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0.

Conophytum ☀️

Erstmals beschrieben:

  • von Brown.

Beschreibung:

  • Es gibt etwa 80-100 Arten von diesen schönen Mittagsblumengewächs (Aizoaceae).
  • Es gibt bilobe und kugelige Arten.
  • Nicht gerade pflegeleicht. Hochsukkulente Arten.
  • Selten im Handel zu finden.
  • Alte Blätter vertrocknen inder Ruhephase.
  • Sie schützen die neu angelegten Blätter.

Name bedeutet:

  • griech. Kegelpflanze.

Heimat:

  • Südafrika und Namibia.
  • Hauptverbreitung im Namaqualand.
  • Sie wachsen dort zwischen Felsen und in Quarzsand.
  • Begleitvegetation sind Flechten und Moose.
  • Es regnet hier wenig, meist im Winter. Ihre tolle Wasserspeicherung hilft ihnen über die trockene Zeiten durchs Jahr.

Blüten:

  • die meisten Arten blühen im Herbst.
  • Kleistogame Blüten mancher Arten öffnen sich nicht.
  • Sie blühen (manche schoin 2 Jahre nach der Aussaat) in vielen Farben, wenn die Temperaturen im Winter gesenkt werden und die Ruhezeit eingehalten wird.
  • Tag- und Nachtblüher.
  • Arten die in der Nacht weiß blühen verströmen einen angenehmen Duft.

Standort:

  • sehr hell aufstellen, nur vor praller Mittagsonne schützen.
  • Luftig halten, im Winter bei 10-15 °C.
  • Bilobe Arten - ihr Wachstum beginnt im Juni/Juli.
  • Kugelige Arten - ihr Wachstum beginnt im Juli/August.

Für alle Arten gilt:

  • leichter zu pflegen als Lithops.
  • Bis zur Vegetationsphase trocken halten und danach zuerst vorsichtig zu gießen beginnen (nicht so empfindlich wie Lithops).
  • Immer erst gießen wenn das Substrat völlig abgetrocknet ist.
  • Ab Feber reduzieren und schließlich Ende März einstellen. Von September bis November einige male schwach mit Kakteendünger versorgen.

Substrat:

  • am besten Quarzsand mit Humuszuschlag verwenden.
  • Nur alle paar Jahre mal umtopfen.

Vermehrung:

  • Samen sind birnenförmig, auch kegelig, größere Gruppen teilen beim Umtopfen.
  • Lichtkeimer. Nicht mit Substrat zudecken.
  • Stecklinge an der dünnsten Stelle schneiden.
  • Sie wurzeln nach 2 Wochen.
  • Statt gießen aufs Substrat sprühen.

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