Euphorbiaceae (Wolfsmilchgewächse) ☀️ bis ⛅️

Veröffentlicht am 27. April 2026 um 20:28

Euphorbiaceae (Wolfsmilchgewächse) ☀️ bis ⛅️

Erstbeschreibung:

Carl von Linne  (1707-1778).

Namensgeber:

Carl v. Linne widmete die Wolfsmilchgewächse Hr. Euphorbos. Er war Arzt eines Königs vor 2000 Jahre.

Beschreibung:

es gibt etwa 8000 unterschiedliche Arten. Giftiger Milchsaft tritt bei der geringsten Verletzung aus. Je nach Art 2-3 m hoch oder auch zwergig. Giftigen Milchsaft mit Wasser stoppen (abschrecken), den *Abfall* kann man wenn man will, als Steckling nutzen, vorher 2-3 Wochen abtrocknen lassen. Sie stellen die selben Ansprüche wie Kakteen. Hochsukkulente Arten werden am häufigsten in Zimmerkultur angeboten und gehalten

Blüten:

sie sind recht blühwillig. Allerdings sind sie oft ohne Blütenblätter wenig attraktiv, mit Ausnahme von Christusdorn und die färbigen Hochblätter (was keine Blüten sind) des Weihnachtssternes.  

Heimat:

weltweit verbreitet. Aus Indien kommt E.royleana (E.pentagona). Der sehr groß werdende E.grandidens kommt aus Südafrika.

Standort:

  • sonnig, pflegeleicht.
  • Sie sind allgemein gut Schattenverträglich.
  • Im Winter je nach Herkunft 8-15 °C, Madagaskar Arten hell, nicht Prallsonnig aufstellen, bei 15 °C, einige wenige sind winterhart. 
  • Trockene Luft im Winter nötig, sie vertragen ganzjährige Zimmertemperaturen.

Pflege:

  • auch im Wachstum (fällt auch in der Heimat in den Sommer hinein) nicht viel giessen und mit Kakteendünger schwach versorgen.
  • Im Winter wenig befeuchten. 
  • Hochsukkulente Arten im Winter sehr vorsichtig giessen sonst droht Fäulnis

Substrat:

sandige-lehmige Kakteenerde. Bei Bedarf im Frühjahr umtopfen.

Vermehrung:

Samen, Stecklinge (mit Wasser abschrecken und immer gut abtrocknen lassen, ehe man steckt. Immer an der dünnsten Stelle schneiden). 

Vorsicht:

vor giftigen, weißen Milchsaft! Fäulnis, weniger durch Schädlinge. Feuchte Luft im Winter bringt oft heftigen Pilzbefall. Dann am besten Pflanze samt Topf wegwerfen. 

Fazit:

Tolle Großfamilie. Viele Arten im Handel zu finden. 

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