Caryota (Fischschwanzpalme) 🌤️

Veröffentlicht am 7. Juni 2026 um 12:35

Caryota (Fischschwanzpalme) 🌤️

Info:

  • alle Teile sind giftig !!! Recht robust und anpassungsfähig, deshalb ganz gut zu halten, wenn man die Grundbedürfnisse einhält. 

Erstbeschreibung:

  • Carl von Linne (1707-1778). 

Beschreibung:

  • es gibt über 20 Arten, bis 30 m hoch.
  • Im Handel habe ich nur C.mitis kommt aus Burma, Philippinen und Java (Indonesien).
  • Diese wird bis zu 10 m hoch, in Kultur 2,5-5 m.
  • Schnellwüchsig. Im Handel gut zu finden. 
  • C.urens, die Brennpalme kommt aus Indien, Burma und Sri Lanka. Sie wird bis 25 m hoch. Früchte brennen auf der Haut. Sehr hartes Bauholz.
  • Einige Arten sind mehrstämmig. Palmzucker Lieferant. 

Blüten:

  • erscheinen nach 20 Jahren. Diese sind Perlschnurartig.
  • Dadurch kann man sie gut vermehren.
  • Danach entstehen kleine, rote Beeren, welcher bei Berührung ein brennen auf der Haut verursachen.
  • Sobald diese erscheinen, stirbt die Palme ab.

Heimat:

  • tropisches Asien bis Australien, Neuguinea.
  • Hier ein Nutzholz.

Standort:

  • hell aufstrellen. Vor Prallsonne schützen, im Winter kühler bei 16-18 °C aufstellen.
  • Ganzjährig im Wintergarten, Gewächshaus oder Warmhaus am besten aufgehoben mit Wärme, Licht und hoher Luftfeuchte (sie brauchen auf jeden Fall eine höhere Luftfeuchtigkeit als die Bergpalme).
  • Öfters kalkfrei und lauwarm sprühen.

Pflege:

  • mäßig feucht halten. Bei viel Wärme auch viel gießen. Ballentrockenheit und Staunäße wird nicht vertragen.
  • Bei normalen Bediungungen gießen und zwischen den Güssen gut abtrocknen lassen. 
  • Im Winter noch weniger gießen.
  • Im Wachstum schwach düngen.
  • Sehr gut gedeihen sie in Hydrokultur. 

Substrat:

  • durchlässige Blumenerde.
  • Jungpflanzen alle 2-3 Jahre im Frühjahr umtopfen.
  • Bei älteren Palmen nur die oberste Schichten austauschen.
  • Sie mögen beengte Bedingungen. 

Vermehrung:

  • Samen (keimen nach 2 Monaten) und Seitensprossen.
  • C.mitis kann man auch teilen. 

Schadbilder:

  • Rote Spinne, Läuse (v.a. Schildläuse), Thripse.