Alocasia sanderiana & andere Arten 🌤️ 🌥️

Veröffentlicht am 26. Mai 2026 um 10:35

Alocasia sanderiana & andere Arten 🌤️ 🌥️

Erstbeschreibung:

  • nach den österreichischen Botaniker Schott (1794-1865).

Beschreibung:

  • mittlerweile Standard, früher nicht zu finden.
  • Bis 2 m hoch. Im Topf meist 120/120 cm.
  • Sie haben unterirdische, knollenartige Rhizome.
  • Etwas Blattfall nach Umzug/Kauf und im Winter sind normal.
  • Blätter verdunsten viel Feuchte was gut tut.

Familie:

  • Aronstabgewächse (Araceae).

Arten:

  • Es gibt rund 80 Arten.
  • A.sanderiana ist am weitesten in Zimmerkultur verbreitet. In der philippinischen Heimat bis 2 m hoch. Dort vom Aussterben bedroht. Steht unter Artenschutz. Im Handel durch Gärtnerjob weit verbreitet. 
  • A.longiloba ist beliebt und hat eine tolle Blattzeichnung.
  • A.macrorrhizos wird in Sri Lanka bis 8 m hoch. Beliebte grüne Art. Es gibt auch eine Variegate Art.
  • A.cucullata ist das Kupfer Pfeilblatt.
  • A.micholitziana ist das Elefantenohr Pfeilblatt. 
  • A.cuprea ist das Metallische Pfeilblatt.
  • Weiters sind noch bekannt A.zebrina und A.watsoniana.

Blüten:

  • klein, abzwicken, sie kosten der Pflanze unnötig Kraft.

Heimat:

  • Philippinen, Indonesien, Malaysia, China.

Standort:

  • heller bis Halbschattiger auch schattiger Stand.
  • Toll aussehende Warmhauspflanze, nicht unter 18-20 °C aufstellen.
  • Wenn die hohe Luftfeuchte von 70 % gewährt werden kann, tolle Blickfänge.
  • Auf Dauer nur im Wintergarten oder Blumenfenster zu kultivieren.
  • Am besten am stets feuchten Moosstab kultivieren, auch in der Nähe eines Zimmerspringbrunnens.
  • Täglich kalkfrei und lauwarm besprühen. 

Pflege:

  • bei guter Haltung auch sehr groß werdend.
  • Manchmal ziehen sie im Winter ein.
  • Gleichmässig feucht halten ohne Stau.
  • Im Winter weniger giessen, zwischen den Güssen austrocknen lassen.
  • Im Wachstum alle 2-3 Wochen düngen.

Umtopfen:

  • wenn nötig, etwa alle 2-3 Jahre im Frühjahr in lockere Blumenerde mit Sand und Rindenmulch.

Vermehrung:

  • Rhizome nach teilen abtrocknen lassen ehe man sie eintopft. Auch durch Ausläufer vermehrbar. 
  • Samen. 

Schadbilder:

  • Staunäße wird nicht vertragen, dann droht Fäulnis.
  • Bei Trockenheit lassen sie ihre Blätter hängen. Rote Spinne, Weiße Fliege und Thripse bei Pflegefehler. 

Fazit:

  • nicht gerade pflegleicht. Alle Teile sind giftig !!!
  • Steht seit 1975 unter Artenschutz laut Washingtoner Artenschutzübereinkommen.
  • Im Handel findet man nur Nachzuchten.