Anubias barteri var nana

Veröffentlicht am 21. Mai 2026 um 22:29

Anubias barteri var nana

Namensgeber:

  • nach dem ägyptischen Gott Anubis benannt. Barteri, nach einen Aquarienplanzensammler, Charles Barter.

Erstbeschreibung:

  • Crusio 1979.

Familie:

  • Aronstabgewächse, Araceae.

Beschreibung:

  • sie sind anspruchslos (gefleckte Formen sind anspruchsvoller) und kommen mit wenig Licht aus.
  • Bei zuviel Licht, veralgen sie furchtbar wegen des langsamen Wuchses.
  • Sie sind sicherlich am weitesten verbreitet von den Anubien. Bis (15)10/5 cm groß.
  • Sie bilden viele Seitensprossen aus, was die Pflanze mit der Zeit buschiger werden läßt. Nicht zu oft umsetzen.
  • Das Rhizom darf nicht unter Substrat, nur die feinen Wurzeln.
  • Am besten aufbinden oder in Löcher stecken, oder bei großen Stöckerl beschweren dann kann man sie auch schweben lassen. 

Heimat:

  • Westafrika.

Aquarium:

  • ab 54 liter. Varitäten auch im Nanobecken unter 54 liter. Vertragen alle Wasserwerte.
  • Düngen nicht viel das mögen sie nicht, auch ohne Dünger kommen sie gut aus. Bekommen sie gelbe Blätter (Chlorose) dann eisenbetont düngen.
  • Lieber weniger als zuviel Licht geben.
  • ab 22-26 °C. Nicht dauerhaft über 28.
  • Keine Ansprüche an CO2.

Vermehrung:

  • Seitensprossen. Rhizomteilung.
  • Virusinfizierte Formen im Handel.

Fazit:

  • Anubien werden von Cichliden nicht belästigt, weil sie harte Blätter haben.
  • Ich glaube das sie neben Cryptocorynen, Hygrophila polysperma und Hornkraut, einige Echinodorus Arten, vielleicht auch Wasserpest am weitesten verbreitet sind im Handel.
  • Zeitweise ist auch Pogostemon quadrifolius im Handel gut zu finden.