Nolina (Beaucarnea, Elefantenfuß) ☀️ 🌤️ ⛅️

Veröffentlicht am 21. Mai 2026 um 08:51

Nolina, Beaucarnea

Erstbeschreibung und Beschreibung:

  • von Michaux beschrieben, N.recurvata wurde von Lemaire (1801-1823) erstmals beschrieben.
  • Heute zu den Spargelgewächsen (Asparagaceae) zählend, auch schon Drachenbaumgewächse. Zählte früher zu den Agavengewächsen, angeblich jetzt wieder. Wer soll da noch durchblicken.
  • Sie wachsen langsam und sind recht pflegeleicht. Im Topf bis 200/100 cm. Sie wachsen etwa 20-30 cm pro Jahr. Im Alter eine exotische Erscheinung. In der Heimat 8-10 m hoch.
  • Werden sie zu gross kann man sie an beliebiger Stelle absägen, mit Kerzenwachs oder Baumwachs versiegeln.
  • Wenn untere Blätter verdorren, ist das nicht pathologisch.
  • Caudexträger. Dieser kann am Standort in der Heimat bis zu 1 m dm erreichen. Jedes Exemplar schaut anders aus.

Name:

  • der gültige botanische Name lautet Beaucarnea recurvata.
  • Flaschenbaum.
  • Elefantenfuß.

Heimat:

  • USA bis Mexiko (Trockengebiete). 
  • N.recurvata kommt aus dem östlichen Mexiko. 
  • Für den Handel werden sie auch ausgehackt und verschickt.

Blüten:

  • weiss, eher unscheinbar in Rispen, können bei guter Pflege auch im Zimmer erscheinen. 

Standort:

  • Erhöht aufstellen. Direkt am Südfenster oder O/W Fenster. Sonnig, hell, max. halbschattig. Im Sommer ins Freie. Im Winter 10-15 °C. 
  • Trockene Luft wird gut vertragen, er steht bei mir ohne Probleme ganzjährig bei Zimmertemperaturen im Wohnzimmer.
  • Steht er im Winter zu dunkel, werden die Blätter hell.

Pflege:

  • robuste Sukkulente.
  • regelmäßig, nicht zuviel giessen, je kühler desto weniger. Die Erde muß vor dem nächsten gießen völlig austrocknen.
  • Im Winter nur sehr sparsam giessen (alte Exemplare trocken halten).
  • Im Wachstum wenig düngen mit Kakteendünger. 
  • Trockene, untere Blätter sind im gewissen Umfang normal. Wenn man die verdorrten Blattspitzen wegschneidet, das Grün nicht verletzen, immer einen verdorrten Rand belassen.
  • Ganze verdorrte Blätter kann man bedenkenlos entfernen.

Umtopfen:

  • sehr schön stehen sie in großen, schweren Übertöpfen. 
  • Umtopfen wenn nötig, im Feber nur in etwas grössere Töpfe in gut durchlässige, sandige Kakteenerde. Fehlt die Durchlässigkeit droht Fäulnis. 
  • Will man keine großen Exemplare, nicht so oft umtopfen. Je größer der Topf, desto größer wird er.  
  • Max 30er Töpfe am besten bieten. 

Vermehrung:

  • falls sich Ableger bilden, kann man sie separat topfen, bei hoher Bodenwärme um 25 °C im Frühsommer.
  • Auch Stecklinge von verholzten Trieben. 
  • Samen keimen sehr lange.
  • Nach 5 Jahre etwa Zwiebelgroß

weitere Arten:

  • N.glauca
  • N.gracilis (bis 10 m hoch). 
  • N.stricta (bis 12 m hoch). 
  • N.tuberculata

Schadbilder

  • selten Rote Spinne, Schildläuse, Woll- und Schmierläuse und Thripse bei Pflegefehler. 
  • zuviel Wasser führt zu Stammfäulnis.

Fazit:

  • Der Name Beaucarnea kommt vom belgischen Sukkulentenliebhaber Beaucarne.
  • Im Standardhandel werden sie in allen Größen angeboten, sehr beliebte Stammsukkulenten.

Haustiere:

  • völlig Haustierfreundlich. Ungiftig.