Sansevieria (Bogenhanf, Schwiegermutterzunge)

Veröffentlicht am 22. Mai 2026 um 07:51

Sansevieria (Bogenhanf, Schwiegermutterzunge)

Erstbeschreibung:

  • Vincenzo Petagna 1787. 

Namensgeber:

  • Pietro Antonio Sanseverino (1724–1772), Fürst von Bisignano.

Systematik:

  • Pflanzengattung aus der Unterfamilie der Nolinoideae
  • Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae).
  • Innerhalb der Ordnung der Spargelartigen (Asparagales).
  • Nahe mit der Gattung Dracaena (Drachenbaum) verwandt.

Beschreibung:

  • es gibt etwa 70 Arten. Sie werden je nach Art 10-250/300 cm lang, zumindest am Standort, in Topfkultur 100-150 cm.
  • S.cylindrica und S.trifasciata werden im Topf meist 75/30 cm groß.
  • Wenig bekannt mir gefallend sind die geraden Triebe von S.singularis. Blätter im Alter bis 30 cm hoch, aufrecht wachsend, Willhaben. 

Blüten:

  • cremeweiße Blütchen duften süßlich, danach sterben die Mutterpflanzen ab, es werden Kindeln gebildet.
  • Es dauert oft viele Jahre ehe sie blühen und dann dauert es wieder viele Jahre bis sie wieder blühen.

Heimat:

  • tropisches Afrika bis Arabien, Indien, Inseln des indischen Ozeanes.

Standort:

  • Ostfenster ganzjährig bei Zimmertemperaturen.
  • Er wächst auch noch im Schatten.
  • Stehen sie im Winter kühler (mindestens 15-18 °C), trockener bis trocken halten, je nach Temperatur.
  • Trockene Luft ist kein Problem. 

Pflege:

  • im Wachstum wöchentlich oder seltener gießen und etwas düngen.
  • Kann auch weiter weg vom Fenster stehen bleibt trotzdem schön gefärbt und gezeichnet, zumindest bei mir.
  • Wenn man es mit dem gießen nicht übertreibt hat man schon gewonnen.
  • Es reicht einmal jährlich im Wachstum zu düngen, am besten mit Kakteendünger.
  • Jahrelange unproblematische, weit verbreitete Zimmerpflanze.
  • Im Winter nur leicht feucht halten.  

Vermehrung:

  • Ausläufer.
  • Teilen der Rhizome.
  • Bei Stecklinge führen gelbgerandete ins Grün zurück.

Umtopfen:

  • in Kakteenerde mit etwas Blumenerde.
  • Rhizombildend, deshalb auch in Schalen gut zu halten, diese werden so stark das sie sogar den Topf sprengen können.

Schadbilder:

  • Verkorken durch zuviel Gießen.
  • Meist bei zu dunklen und kühlen Stand.
  • Es kann in geringen Ausmaß auch ein Pilz dafür verantwortlich sein.
  • Schädlinge selten bis nie.
  • Zumindest habe ich noch keine gesehen in den zumindest letzten 20 Jahren. 
  • Schmierläuse (Wollläuse) können vorkommen.

Fazit:

  • Gelten als Schadstofffilter. 
  • Sie gehören zu den robustesten Zimmerpflanzen.
  • Ich mag die gelbumrandeten bzw. gelbgestreiften Sansevierien.
  • Im Handel gibts überall alle möglichen Arten und Sorten.
  • Die Beliebtheit der pflegearmen Schwiegermutterzungen ist ungebrochen.