Myrtillocactus

Veröffentlicht am 15. Oktober 2026 um 09:45

Myrtillocactus (Escontria, Heliabravoa)

Infos:

  • Console 1897.
  • Strauchig bis baumig. Heidelbeere.
  • Bezügl. auf Früchte. Fr.
  • Blüten sind Tag und Nacht geöffnet.
  • Mexiko bis Guatemala.

Myrtillocactus geometrizans (Heidelbeerkaktus)

Bild oben rechts:

  • Kulturform.

Infos:

  • Martius & Pfeiffer 1897.
  • meine Lieblingssäule.
  • Überall im Handel mit oder ohne Stacheln zu finden.
  • Er wächst säulig und ab 50-80 cm verzweigt er sich. Er ist azurblau.
  • Die blaugraue Wachsschicht schützt vor Austrocknung. 
  • Es gibt ihn mit und ohne Stacheln, ich hab einen mit Stacheln.
  • Junge Triebe oder Sämlinge haben oft längere und ausgeprägtere Dornen. Ältere, baumartig wachsende Exemplare reduzieren ihre Bedornung in höheren Abschnitten manchmal stark.
  • In der Heimat wird er bis zu 6 m hoch und 10 cm dick.
  • Der Stamm bis 50 cm breit. 
  • Im Gewächshaus werden sie bis 3 m hoch.
  • Es gibt auch eine Cristatform, wobei man mögliche Ableger entfernen sollte.
  • Es gibt auch eine var grandiareolatus.
  • die grünlich-weißen zart duftenden Blüten zeigen sie in der Heimat. Bis 9/3 cm. 
  • Früchte sind Heidelbeerartig, werden in der Heimat auch als Marmelade (Garambullos) verarbeitet.
  • Bis 2 cm dm. 
  • Garambullo (Volksname der Früchte).
  • Im Handel gut zu finden.
  • Mittelmexiko (M.g.) bis Oaxaca, die anderen auch in Guatemala und Niederkalifornien.
  • Dort findet man sie in Fotos, mitten in der immergrünen Vegetation, in kalkhältigen Böden im Trockenbusch.
  • vollsonnig aufstellen, nicht unter 12-14 °C.
  • Im Sommer mögen sie im Freien stehen, kommt dann auf überdachten Balkon.
  • Bei trockenen Stand werden Nachtfröste toleriert.
  • gilt als pflegeleicht.
  • robust, nicht sonderlich näßeempfindlich, jedoch bringt Staunäße Fäulnis.
  • In der Wachstumsphase gießen, wieder völlig austrocknen lassen ehe man erneut befeuchtet. 
  • Im Winter nicht ganz trocken halten.
  • sandig-durchlässige Kakteenerde.
  • Samen (leicht vermehrbar), Stecklinge.
  • Als Pfropfunterlage, junge Sämlinge, auch Kopfstecklinge.
  • Sehr gut geeignet für Pelecyphora, Aztekium, Blossfeldia, Epithelantha (bei mir wurzelecht ganzjährig am Balkon), auch Erdbeerkaktus (chlorophyllose Gymnocalycium mihanovichii).
  • Kopfstecklinge, Seitentriebe im Frühjahr oder Frühsommer schneiden, mit desinfizierten Messer. 
  • Die Schnittfläche sollte leicht abgeschrägt sein. 
  • Sinnvoll ist es das man die Schnittstellen mit Holzkohlepulver bestreut was desinfizierend wirkt.
  • So fördert man nach Eintrocknen der Schnittstelle das später die Wurzeln zentral aus den Leitbündeln kommen. 
  • etwa 2 Wochen luftig und schatig abtrocknen lassen bis zur Kallusbildung.
  • Danach etwa 2 cm in trockenes Kakteensubstrat stecken. 
  • Wenn nötig mit einen Stab stabilisieren. 
  • Warm und hell aufstellen. Anfangs fast trocken halten und minimal auf die Erde sprühen. 
  • Nach 3-4 Wochen bilden sich erste Saugwurzeln. 
  • Vermehrung von Trieben mit Wurzeln ist die einfachste Art der Vermehrung, weil die Phase der Bewurzelung entfällt. 
  • M.cochal kommt aus Mexiko, Niederkalifornien. Beschrieben von Britton & Rose. Strauchig bis baumförmig, bis 500/13 cm. Blüten weiß.
  • M.eichlamii kommt aus Guatemala. Beschrieben von Britton & Rose. Benannt nach Friedrich Eichlam. Baumförmig und strauchig wachsend, einige meter hoch werdend. Cremeweiße Blüten. 
  • M.pugionifer kommt aus Mexiko, Puebla und Oaxaca. Beschrieben von Lemaire und Berger. 
  • M.schenckii kommt aus Mexiko, Puebla und Oaxaca. Beschrieben von Britton & Rose, sowie Purpus. Benannt nach Dr. Schenk. Bis 500/10 cm. Kleine, weiße, cremefarbene bis weiße Blüten.

Weitere Pfropfunterlagen:

  • Eriocereus jusbertii
  • Trichocereus Arten
  • Cereus peruvianus
  • Echinocereus salm-dyckianus
  • Selenicereus
  • Opuntia tomentosa
  • Pereskiopsis

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