Myrtillocactus

Veröffentlicht am 1. März 2026 um 17:05

Myrtillocactus (Escontria, Heliabravoa)

Erstbeschreibuing:

Console 1897.

Beschreibung:

Strauchig bis baumig. Heidelbeere. Bezügl. auf Früchte. Fr.

Blüten:

sind Tag und Nacht geöffnet.

Heimat:

Mexiko bis Guatemala.

Myrtillocactus geometrizans (Heidelbeerkaktus)

Erstbeschreibung:

Martius & Pfeiffer 1897.

Beschreibung:

meine Lieblingssäule. Er wächst säulig und ab 50-80 cm verzweigt er sich. Er ist azurblau. In der Heimat wird er bis zu 6 m hoch und 10 cm dick. Der Stamm bis 50 cm breit. Im Gewächshaus werden sie bis 3 m hoch. Es gibt auch eine Cristatform, wobei man mögliche Ableger entfernen sollte. Es gibt auch eine var grandiareolatus.

Blüten:

die grünlich-weißen zart duftenden Blüten zeigen sie in der Heimat. Bis 9/3 cm. 

Früchte:

sind Heidelbeerartig, werden in der Heimat auch als Marmelade (Garambullos) verarbeitet. Bis 2 cm dm. 

Volksname der Früchte:

Garambullo. Im Handel gut zu finden.

Heimat:

Mittelmexiko (M.g.) bis Oaxaca, die anderen auch in Guatemala und Niederkalifornien. Dort findet man sie in Fotos, mitten in der immergrünen Vegetation, in kalkhältigen Böden im Trockenbusch.

Standort:

sonnig aufstellen, nicht unter 12-14 °C. Im Sommer mögen sie im Freien stehen, kommt dann auf überdachten Balkon. Bei trockenen Stand werden Nachtfröste toleriert.

Pflegeschwere:

gilt als pflegeleicht.

Pflege:

robust, nicht sonderlich näßeempfindlich, jedoch bringt Staunäße Fäulnis. Im Winter nicht ganz trocken halten.

Substrat:

sandig-durchlässige Kakteenerde.

Vermehrung:

Samen (leicht vermehrbar), Stecklinge. Als Pfropfunterlage, junge Sämlinge, auch Kopfstecklinge. Sehr gut geeignet für Pelecyphora, Aztekium, Blossfeldia, Epithelantha (bei mir wurzelecht ganzjährig am Balkon), auch Erdbeerkaktus(chlorophyllose Gymnocalycium mihanovichii).

Weitere Arten:

M.cochal kommt aus Mexiko, Niederkalifornien. Beschrieben von Britton & Rose. Strauchig bis baumförmig, bis 500/13 cm. Blüten weiß.

M.eichlamii kommt aus Guatemala. Beschrieben von Britton & Rose. Benannt nach Friedrich Eichlam. Baumförmig und strauchig wachsend, einige meter hoch werdend. Cremeweiße Blüten. 

M.pugionifer kommt aus Mexiko, Puebla und Oaxaca. Beschrieben von Lemaire und Berger. 

M.schenckii kommt aus Mexiko, Puebla und Oaxaca. Beschrieben von Britton & Rose, sowie Purpus. Benannt nach Dr. Schenk. Bis 500/10 cm. Kleine, weiße, cremefarbene bis weiße Blüten.

Weitere Pfropfunterlagen:

Eriocereus jusbertii

Trichocereus Arten

Cereus peruvianus

Echinocereus salm-dyckianus

Selenicereus

Opuntia tomentosa

Pereskiopsis

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