
Erstbeschreibung:
- Pfeiffer 1837.
Beschreibung:
- strauchiger Wuchs. In weißen, gelben (werfen im Winter Ohren ab) und rostbraunen Areolen mit Widehaken Dornen (Glochiden) im Handel gut zu finden, aber nicht immer.
- Bis 45/60 cm. Es gibt auch zwergige Formen, diese sollte man auf kräftigen Unterlagen pfropfen. Pflegeleicht.
Blüten:
- Sie gelten als blühfaul. Wenn sie denn erscheinen, dann im Sommer, leuchtend gelb.
- Allerdings habe ich noch nie einen Hasenohrenkaktus blühen gesehen.
Früchte:
- folgen der Blüte in violett und rot.
Heimat:
- Mexiko.
Standort:
- gut ganzjährig am sonnigen Fensterbrett zu halten, im Winter bei 10 °C und viel Licht, dann zeigen sie vielleicht ihre Blüten.
- Trockene Luft liebend. Im Sommer stehen sie gerne im Freien.
- Bei trockenen Stand werden kurzfristig bis zu -7 °C vertragen.
Pflegeschwere:
- gilt als pflegeleicht
Pflege:
- im Wachstum gießen und wieder gut abtrocknen lassen ehe man erneut gießt.
- Ab und zu kalkfrei und lauwarm sprühen tut ihnen gut.
- Mit Kakteendünger zurückhaltend düngen.
- Im Winter trocken halten, bei mehr Wärme auch ab und zu etwas befeuchten.
Substrat:
- etwas lehmige, durchlässige Kakteenerde.
Vermehrung:
- Samen. Stecklinge (Ohren), 3 Tage abtrocknen lassen.
- Dabei unbedingt Handschuhe verwenden.
Varitäten:
- O.m. var rufida wird bis zu 1,5 m hoch. Rötlich-braune Glochiden.
- O.m. var albispina mit weißen Glochiden.
- O.m. var albata mit weißen Glochiden die nicht stechen oder an der Haut kleben.
- forma minima sehr kleine Triebe.
Schadbilder:
- nicht sehr anfällig. Woll- und Schmierläuse (am ehesten) können vorkommen, dann mit Schnaps oder denaturierten Alkohol betupfen.
- Vorsicht vor den winzigen Widehaken Dornen (Glochidien).
- Sie lassen sich nur schwer aus der Haut ziehen und jucken oder brennen.
Fazit:
- beliebt und verbreitet in Kultur und sporadisch im Handel.
- Am häufigsten zu sehen in den letzten Jahren aus meiner Sicht Arten mit weißen Areolen.
- Auch zwergige Arten bei Hornbach, Obi & Co.
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