Parodia

Veröffentlicht am 29. Mai 2026 um 10:40

Parodia

Erstbeschreibung:

  • Spegazzini 1923.

Namensgeber:

  • nach Dr. Domino Parodi (1823-1890).

Beschreibung:

  • heutzutage wird Notocactus zu ihnen vereint, was ich nicht gut finde. Wurzeln nicht so kräftig. 
  • Schön bewollt, manchmals auch der ganze Körper.
  • Ausgeprägte weiße oder nicht ausgeprägte Areolen.
  • Manche Arten mit kräftigen, gehakten Mitteldornen (z.b. P.aureispina, P.sanguiniflora).
  • Meist bis 12/8 cm, einzelne auch größer. Sie wachsen gepfropft schneller als Wurzelecht, verlieren dann aber ihre Form. 
  • Sie wachsen einzeln oder sprossen. 

Arten:

  • Rund 50 Arten sind bekannt.

Blüten:

  • einzeln wachsende oder sprossende Kugeln mit gelben, roten bis orangen Blüten meistens.
  • Es gibt auch Hybriden mit weiteren Farben.  
  • Tagblüten.
  • Sie zeigen sich schon bei jungen Pflanzen vom zeitigen Frühjahr bis Sommer, je nach Art.
  • Recht blühwillig bei richtiger Kultur. 

Früchte:

  • kugelig oder säulig, zylindrisch. Rosa.

Heimat:

  • Südamerika. Im gesamten östlichen SAM (Anden), Paraguay, Bolivien, Brasilien, Uruguay, Argentinien verbreitet.
  • Meist aus Argentinien und Bolivien.

Standort:

  • sie lieben die volle Sonne (im Gegensatz zu Notocactus), im Hochsommer aber vor Prallsonne schützen.
  • Warm und luftig aufstellen, im Winter bei 8-10 °C.
  • Hell bis halbschattig stehen wollen P.obtusa und P.maassii.

Pflege:

  • im Wachstum (beginnen zu gießen ab Mitte bis Ende März) regelmässig, mässig feucht halten, im Winter trocken halten, nur gelegentlich an warmen Spätwintertagen besprühen (kalkfrei und lauwarm).
  • Im Wachstum schwach mit Kakteendünger versorgen. 

Substrat:

  • eine humose, mineralische, kiesige Kakteenerde anbieten. 

Vermehrung:

  • es handelt sich meist um pflegeleichte Kakteen die aber langsam heranwachsen wegen der feinen, kleinen Samen.
  • Deshalb Sämlinge am besten pfropfen und später wieder abnehmen und wurzelecht weiterwachsen lassen.
  • Auch durch Ableger und Stecklinge vermehrbar.

Schadbilder:

  • Fäulnis bei zu nassen Stand. Rote Spinne und Läuse bei Pflegfehler. 

Inklusive:

  • Malacocarpus
  • Notocactus (neuerdings)
  • Brasilcactus
  • Eriocactus

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