Aloe

Veröffentlicht am 25. März 2026 um 22:12

Aloe

Erstmals beschrieben:

von Carl von Linne. 

Familie:

Aloaceae (Aloengewächse). Auch zu finden bei der Familie Asphodelaceae (Affodilgewächse). Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube das einige Autoren sie mal zu den sukkulenten Liliengewächse gezählt haben (Liliaceae)

Arten:

Es gibt 300-400 Arten und über 4500 Unterarten. Etwa 50 Arten kommen aus Madagaskar.

Beschreibung:

Kleinbleibend, im Topf bis 1 m hoch, je nach Art. Die Blätter sind vielgestaltiger und weicher als bei Agaven. Äußerst beliebte, pflegeleichte Zimmerpflanze, bei Hautreizungen, als kühlende Wundauflage, Kosmetik. Oft schnellwüchsig wenn es hell genug ist, dann keine besonderen Ansprüche, auch nicht im Winter. Als Ampelpflanze, oder hängend, oder ein Klettergerüst anbietend kultivieren. 

Hybriden:

unter den ehemaligen sukkulenten Liliengewächsen (Gasteria, Haworthia) gibt es mittlerweile schöne Hybriden. Eine schöne Aloe Hybride gibt es auch bei A.striata.

Verwandt mit:

Astroloba

Bowiea (Zwiebelpflanze, nicht Sukkulent)

Bulbine

Gasteria

Haworthia

Lomatophyllum

Ornithogallum (nicht Sukkulent).

Blüten:

stehen sie hell genug auch bei Winterwärme zeigen sie ihre unspektakulären Blüten an langen Schnüren, ab der Jahreswende bis Feber. Allerdings blühen sie bei Winterkühle sicher. Nicht alle Aloen blühen im Zimmer.

Heimat:

sie kommen aus Trockengebiete Afrikas, Arabiens inklusive der Insel Madagaskar. Verwildert im Mittelmeer Gebiet. 

Standort:

Ganzjährig sonnig aufstellen. Vor Prallsonne schützen. Im Sommer im Zimmer oder idealerweise im geschützten Freien aufstellen. Trockene Luft schadet nicht.

Pflege:

Von Frühjahr bis Frühherbst so gießen das die Oberfläche immer antrocknen kann. Im Herbst und Winter nur leicht befeuchten. Im Wachstum schwach düngen mit Kakteendünger

Allgemeine Kulturhinweise:

kleine Arten sind sehr beliebt und gut kultivierbar auch ganzjährig im Zimmer, auch bei Winterwärme.

Substrat:

gut drainieren, sandige-kiesige Kakteenerde mit Humuszuschlag. 

Umtopfen:

jährlich bis alle 2 Jahre. Ältere seltener. 

Vermehrung:

Samen, Seitensprossen und Stecklinge.

Schadbilder:

Fäulnis bei zuviel Nässe und Läuse, Rote Spinne. Wurzelläuse können lästig werden. 

Fazit:

ich liebe Aloen und habe immer welche in Kultur, aber nicht nur ich. Aloen sind dankbar und sehr beliebt allgemein. Sie stehen bei mir das ganze Jahr am SW Fenster, aber auch im Zimmerinneren. Belüftet wird ganzjährig durch die Balkontür.