wohl die bekannteste und verbreitetste Aloe. Sie wird bis zu 80 cm (60/60 cm) hoch, in freier Natur bis zu 100 cm.
Pflegeleicht.
Medizinisch:
für die äußere Anwendung (bekannt seit dem 12. Jahrhundert). Ihre Inhaltsstoffe findet man in Hautpflegeprodukte und auch in medizinischen Produkten bei Hauterkrankungen und Hautentzündungen.
Bei Sonnenbrand, Entzündungen und Hautreizungen schneiden manche Arme ab und kühlen mit dem Gel der Arme die Haut ab, bzw. pflegen sie.
Bei Verbrennungen auch verwendbar.
Blüten:
gelbe, erscheinen am 1 m hohen Blütenstand im Frühsommer.
In kühleren Klima versagt die Blüte.
Heimat:
sie kommt von der arabischen Halbinsel, Sudan, mittlerweile weltweit verbreitet.
In trockenen Regionen.
Standort:
hell bis sonnig, aber keine Prallsonne, im Winter bei 6-10 °C.
Bei mir steht sie das ganze Jahr bei Zimmertemperaturen ohne Probleme.
Frischluft liebend.
Pflege:
insgesamt nicht zuviel gießen, max mäßig (erst wieder gießen wenn das Substrat abgetrocknet ist) im Sommer.
Im Winter ganz wenig oder bei niedrigen Temperaturen trocken halten.
Im Wachstum mit Kakteendünger versorgen.
Haben sie eine lange Durststrecke hinter sich, was man an den schlaffen Wedeln merkt, wieder gießen, die Triebe füllen sich wieder prall mit Wasser.
Substrat:
sandige Kakteenerde.
Vermehrung:
Samen.
Ableger. Diese müssen 5-10 cm lang sein.
Einige Wurzeln wären günstig.
Ableger 1-2 Tage abtrocknen lassen auf einen Teller.
Wunde muß antrocknen und sich verschließen.
Feuchte Stellen führen sofort zu Fäulnis.
Einen kleinen Topf nehmen.
In Kakteenerde setzen.
Ableger in die Erde einsetzen und leicht andrücken.
Schadbilder:
meist durch Fäulnis weil man zuviel gießt.
Kaltes Wasser vermeiden.
Fazit:
sie gehören zu den meist verkauftesten Zimmerpflanzen, stehen auch bei mir im Wohnzimmer ganzjährig.
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