
Erstbeschreibung:
- nach den österreichischen Botaniker Schott (1794-1865).
Beschreibung:
- mittlerweile Standard, früher nicht zu finden.
- Bis 2 m hoch. Im Topf meist 120/120 cm.
- Sie haben unterirdische, knollenartige Rhizome.
- Etwas Blattfall nach Umzug/Kauf und im Winter sind normal.
- Blätter verdunsten viel Feuchte was gut tut.
Familie:
- Aronstabgewächse (Araceae).
Arten:
- Es gibt rund 80 Arten.
- A.sanderiana ist am weitesten in Zimmerkultur verbreitet. In der philippinischen Heimat bis 2 m hoch. Dort vom Aussterben bedroht. Steht unter Artenschutz. Im Handel durch Gärtnerjob weit verbreitet.
- A.longiloba ist beliebt und hat eine tolle Blattzeichnung.
- A.macrorrhizos wird in Sri Lanka bis 8 m hoch. Beliebte grüne Art. Es gibt auch eine Variegate Art.
- A.cucullata ist das Kupfer Pfeilblatt.
- A.micholitziana ist das Elefantenohr Pfeilblatt.
- A.cuprea ist das Metallische Pfeilblatt.
- Weiters sind noch bekannt A.zebrina und A.watsoniana.
Blüten:
- klein, abzwicken, sie kosten der Pflanze unnötig Kraft.
Heimat:
- Philippinen, Indonesien, Malaysia, China.
Standort:
- heller bis Halbschattiger auch schattiger Stand.
- Toll aussehende Warmhauspflanze, nicht unter 18-20 °C aufstellen.
- Wenn die hohe Luftfeuchte von 70 % gewährt werden kann, tolle Blickfänge.
- Auf Dauer nur im Wintergarten oder Blumenfenster zu kultivieren.
- Am besten am stets feuchten Moosstab kultivieren, auch in der Nähe eines Zimmerspringbrunnens.
- Täglich kalkfrei und lauwarm besprühen.
Pflege:
- bei guter Haltung auch sehr groß werdend.
- Manchmal ziehen sie im Winter ein.
- Gleichmässig feucht halten ohne Stau.
- Im Winter weniger giessen, zwischen den Güssen austrocknen lassen.
- Im Wachstum alle 2-3 Wochen düngen.
Umtopfen:
- wenn nötig, etwa alle 2-3 Jahre im Frühjahr in lockere Blumenerde mit Sand und Rindenmulch.
Vermehrung:
- Rhizome nach teilen abtrocknen lassen ehe man sie eintopft. Auch durch Ausläufer vermehrbar.
- Samen.
Schadbilder:
- Staunäße wird nicht vertragen, dann droht Fäulnis.
- Bei Trockenheit lassen sie ihre Blätter hängen. Rote Spinne, Weiße Fliege und Thripse bei Pflegefehler.
Fazit:
- nicht gerade pflegleicht. Alle Teile sind giftig !!!
- Steht seit 1975 unter Artenschutz laut Washingtoner Artenschutzübereinkommen.
- Im Handel findet man nur Nachzuchten.
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