Bougainvillea

Familie: Wunderblumengewächse.

Entdeckt: vom Seefahrer L.A.C. de Bougainville.

Erstmals beschrieben: von Philibert Commerson (1727-1773). Danach von Antoine L. de Jussieu ()1748-1836.

Beschreibung: je nach Klettergerüst bis 3 m lange Triebe. Es gibt auch Bäumchen von der Bougainvillea. Hochblätter in vielen Pastellfarben, auch weiß. Am beliebtesten ist aber die Rosa Form. Abgeblühte Hochblätter vertrocknen, sie behalten aber ihre Form. Samenkörner verwenden sie zum Fliegen (wie ein Fallschirm) an anderer Stelle, wo sie dann unter Umständen keimen können. B.glabra bleibt kleiner als andere Arten, im Handel weit verbreitet. B.peruviana, B.spectabilis. Es gibt auch Bougainvillea Hybriden.

HeimatTropisches Mittel- bis Südamerika.

Blüten: erscheinen von Juli bis September.

Formschnitt: nach der Winterpause. Die langen Triebe zurückschneiden. Das regt dann zur Bildung von Seitentriebe an, wo sie dann reichlich Blüten ansetzen. 

Standort: volle Sonne sonst leidet die Blüte. Im Winter 12-14 °C. Im Sommer ins warme, luftige Freie. Bleibt sie im Zimmer für solche Bedingungen sorgen.

Pflege: in heißen Sommern 2x täglich gießen nötig im Wachstum. In der winterlichen Ruhezeit nur wenig gießen, aber nicht völlig trocken halten. Im Wachstum gut düngen sonst droht Chlorose (gelbe Blätter). Man kann auch mit kalkfreien, lauwarmen Wasser versetzt mit schwachen Hydrodünger die Blätter düngen im Wachstum, zusätzlich.

Vermehrung: halbverholzte Stecklinge wurzeln ohne Probleme bei Warmhausbedingungen. Samen.

Schadbilder: Achtung, ab und zu können Blattläuse an jungen Trieben lästig werden. Blattwurf bei ungünstigen Bedingungen. Treiben aber bei Feuchte und Wärme schnell wieder aus. Blüten und Blätter fallen bei Ballentrockenheit und Lichtmangel. 

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