Beschreibung:
- strauchig oder auch baumartig wachsend, bis 2,5 m hoch, H.syriacus bis 4 m.
- Eigentlich handelt es sich um eine Kübelpflanze, man kann sie aber auch ans Zimmer gewöhnen, wenn es sehr hell ist und im Winter etwas kühler.
- Ich kenne einen schönen, gelb blühenden Hibiskus, der ganzjährig am hellen Platz im beheizten Gang steht.
- Diese Sorten sind Hybriden von H.rosa-sinensis es gibt über 1500 Arten und noch viel mehr Hybriden.
- H.syriacus Winterharte gibts auch bei uns in weiß, rosa und violett. Es gibt zahlreiche Sorten, die als Zierpflanzen in Parks und Gärten dienen.
Familie:
- Malvengewächs (Malvaceae).
Taxonomie H.syroacus:
- Der Straucheibisch wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum erstveröffentlicht.
- Sein botanischer Name geht auf Caspar Bauhin zurück, der diese Art in seinem 1623 erschienenen Werk Pinax theatri botanici als Alcea arborescens syriaca bezeichnete.
Nutzung H.syriacus:
- in Mitteleuropa wird der Straucheibisch in vielen Formen als Zierstrauch in Gärten kultiviert, kommt aber nur in klimatisch begünstigten Lagen ohne Winterschutz aus.
- Blätter und Blüten werden roh oder gegart gegessen. Auch die unterirdischen Pflanzenteile sind essbar.
- Medizinisch werden Pflanzenteile vielfältig eingesetzt.
- Die Pflanzenfasern werden genutzt.
- Ein Haarwaschmittel wird aus den Blättern hergestellt.
- Die Blüten kann man zum Blaufärben verwenden. Es ist die Nationalblume Südkoreas.
- Sie wurde zwar nie offiziell zur Nationalblume erklärt, aber die Koreaner haben die Mugunghwa seit dem Ende des 19. Jahrhunderts als Nationalblume betrachtet.
- Die Koreaner züchten die Mugunghwa seit über 2000 Jahren.
- Sie wird sogar in der südkoreanischen Nationalhymne erwähnt.
Blüten:
- erscheinen je nach Art von Feber bis Oktober.
- Bei uns winterharte von Juni bis Oktober.
Heimat:
- überall in den Tropen verbreitet. H.syriacus auch bei uns. Er gelangte über alte Handelswege früh in den Orient.
- Er kommt ursprünglich aus Indien, China und Taiwan. Dort kommt er an Küstenklippen, Abhängen, Flussufern und Straßenrändern bis in 1200 m Meereshöhe vor.
- Erst viel später fand er seinen Weg nach Europa.
Standort:
- sehr hell und luftfeucht aufstellen, vor Prallsonne schützen.
- Zu dunkler Stand bringt nix. Im Sommer gerne im geschützten Freien. Im Winter 16-20 °C aufstellen.
- H.syriacus ist mit Schutz gut winterhart. Jungpflanzen sind ungeschützt frostempfindlich.
- Am besten mit Vlies etwas abdecken. Am frostresistentesten sind violette Arten.
- Züchtungen und rosa Sorten sind empfindlicher.
Pflege beider Arten:
- im Wachstum gleichmäßig feucht halten und viel düngen, eventuell auch Kopfdüngen.
- Bei viel Wärme ist auch der Wasserverbrauch hoch.
- Kalkfrei und lauwarm sprühen, Blüten nicht benetzen.
- Im Winter weniger gießen. Insgesamt Feuchtigkeitsliebend.
Formschnitt:
- im Frühjahr beim umtopfen (alle 2 Jahre) zurückschneiden (jährlich). Dabei ist es nötig kräftig zu beschneiden.
- In der übrigen Jahreszeit nur Geiltriebe und störendes entfernen.
- Blüten werden an neuen Trieben gebildet.
Umtopfen:
- in max 25er Topf, in gut durchlässige Qualitäts Blumenerde, zu Beginn der Blühphase.
Substrat von H.syriacus:
- sie brauchen einen nährstoffreichen und gut durchlässigen, humusreichen lehmigen Boden, der feucht sein sollte.
- Zuviel Trockenheit schadet.
- Die Erde sollte schwach sauer bis alkalisch sein.
- Auf armen, sauren Sandböden versagt oft auch ml die Blüte, der Strauch vergreist dann schnell.
Einpflanzen von H.syriacus:
- am besten an geschützten Plätzen.
- Von März bis April.
- Dann können sie sich gut eingewöhnen bis zum Winter.
- Ein späteres verpflanzen mag er nicht.
Schadbilder:
- vor allem bei zu warmen und zuwenig luftigen und/oder zugigen Stand.
- Standortfehler und zuwenig Wasser und Dünger lassen Knospen fallen.
- Blattläuse können im Winter bei zuviel Wärme lästig werden.
Erstelle deine eigene Website mit Webador