Hibiscus

Veröffentlicht am 4. Juni 2026 um 21:20

Hibiscus

Beschreibung:

  • strauchig oder auch baumartig wachsend, bis 2,5 m hoch, H.syriacus bis 4 m.
  • Eigentlich handelt es sich um eine Kübelpflanze, man kann sie aber auch ans Zimmer gewöhnen, wenn es sehr hell ist und im Winter etwas kühler.
  • Ich kenne einen schönen, gelb blühenden Hibiskus, der ganzjährig am hellen Platz im beheizten Gang steht.
  • Diese Sorten sind Hybriden von H.rosa-sinensis es gibt über 1500 Arten und noch viel mehr Hybriden. 
  • H.syriacus Winterharte gibts auch bei uns in weiß, rosa und violett. Es gibt zahlreiche Sorten, die als Zierpflanzen in Parks und Gärten dienen.

Familie:

  • Malvengewächs (Malvaceae). 

Taxonomie H.syroacus:

  • Der Straucheibisch wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum erstveröffentlicht
  • Sein botanischer Name geht auf Caspar Bauhin zurück, der diese Art in seinem 1623 erschienenen Werk Pinax theatri botanici als Alcea arborescens syriaca bezeichnete.

Nutzung H.syriacus:

  • in Mitteleuropa wird der Straucheibisch in vielen Formen als Zierstrauch in Gärten kultiviert, kommt aber nur in klimatisch begünstigten Lagen ohne Winterschutz aus.
  • Blätter und Blüten werden roh oder gegart gegessen. Auch die unterirdischen Pflanzenteile sind essbar.
  • Medizinisch werden Pflanzenteile vielfältig eingesetzt.
  • Die Pflanzenfasern werden genutzt.
  • Ein Haarwaschmittel wird aus den Blättern hergestellt.
  • Die Blüten kann man zum Blaufärben verwenden. Es ist die Nationalblume Südkoreas.
  • Sie wurde zwar nie offiziell zur Nationalblume erklärt, aber die Koreaner haben die Mugunghwa seit dem Ende des 19. Jahrhunderts als Nationalblume betrachtet.
  • Die Koreaner züchten die Mugunghwa seit über 2000 Jahren.
  • Sie wird sogar in der südkoreanischen Nationalhymne erwähnt.

Blüten:

  • erscheinen je nach Art von Feber bis Oktober.
  • Bei uns winterharte von Juni bis Oktober. 

Heimat:

  • überall in den Tropen verbreitet. H.syriacus auch bei uns. Er gelangte über alte Handelswege früh in den Orient. 
  • Er kommt ursprünglich aus Indien, China und Taiwan. Dort kommt er an Küstenklippen, Abhängen, Flussufern und Straßenrändern bis in 1200 m Meereshöhe vor.
  • Erst viel später fand er seinen Weg nach Europa. 

Standort:

  • sehr hell und luftfeucht aufstellen, vor Prallsonne schützen.
  • Zu dunkler Stand bringt nix. Im Sommer gerne im geschützten Freien. Im Winter 16-20 °C aufstellen. 
  • H.syriacus ist mit Schutz gut winterhart. Jungpflanzen sind ungeschützt frostempfindlich.
  • Am besten mit Vlies etwas abdecken. Am frostresistentesten sind violette Arten.
  • Züchtungen und rosa Sorten sind empfindlicher. 

Pflege beider Arten:

  • im Wachstum gleichmäßig feucht halten und viel düngen, eventuell auch Kopfdüngen.
  • Bei viel Wärme ist auch der Wasserverbrauch hoch.
  • Kalkfrei und lauwarm sprühen, Blüten nicht benetzen.
  • Im Winter weniger gießen. Insgesamt Feuchtigkeitsliebend.

Formschnitt:

  • im Frühjahr beim umtopfen (alle 2 Jahre) zurückschneiden (jährlich). Dabei ist es nötig kräftig zu beschneiden.
  • In der übrigen Jahreszeit nur Geiltriebe und störendes entfernen.
  • Blüten werden an neuen Trieben gebildet. 

Umtopfen:

  • in max 25er Topf, in gut durchlässige Qualitäts Blumenerde, zu Beginn der Blühphase. 

Substrat von H.syriacus:

  • sie brauchen einen nährstoffreichen und gut durchlässigen, humusreichen lehmigen Boden, der feucht sein sollte.
  • Zuviel Trockenheit schadet.
  • Die Erde sollte schwach sauer bis alkalisch sein.
  • Auf armen, sauren Sandböden versagt oft auch ml die Blüte, der Strauch vergreist dann schnell.

Einpflanzen von H.syriacus:

  • am besten an geschützten Plätzen.
  • Von März bis April.
  • Dann können sie sich gut eingewöhnen bis zum Winter.
  • Ein späteres verpflanzen mag er nicht. 

Schadbilder:

  • vor allem bei zu warmen und zuwenig luftigen und/oder zugigen Stand.
  • Standortfehler und zuwenig Wasser und Dünger lassen Knospen fallen.
  • Blattläuse können im Winter bei zuviel Wärme lästig werden.

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