1895 durch den britischen Ichthyologen George Albert Boulenger erstmals wissenschaftlich beschrieben.
Alter:
bei guter Pflege 8-12 Jahre.
Beschreibung:
sie gehören zu den echten Salmlern.
Sehr robust.
ruhige, friedliche Gruppentiere, ab 6 Fische.
sehr beliebte Zierfische die recht robust sind und auch im schwach geheizten Zimmer schwimmen können.
Anfangs kontrastreich schwarz grau, im Alter silber.
Billig zu bekommender Schwarmfisch, ideal mit bunten Platys die auch ähnlich robust sind, vergesellschaftbar.
Bis 6 cm groß. Männchen sind kleiner und schlanker.
zeitweise leicht territoriales Revierverhalten.
Zuchtformen:
entstehen durch gezielte Selektion zufälliger genetischer Mutationen sowie in jüngerer Zeit durch gentechnische Modifikationen im Labor.
Während die Wildform eine charakteristische schwarz-silberne Färbung besitzt, weisen Zuchtformen veränderte Farben oder Flossenformen aus.
Heimat:
Südamerika.
Aquarium:
ab 54 liter. Bei großen Schwärme ab 112 liter.
Sie schwimmen im mittleren Bereich.
Standardfisch der Aquaristik.
Versteckreich einrichten mit Wurzeln, Steine (keine Kalksteine, weiße Lochsteine) und Pflanzen (Hintergrund- und Randbepflanzung).
Nicht zu grell beleuchten.
Sie mögen es dauerhaft nicht zu warm. 20-28 °C.
Keine hohen Ansprüche ans Wasser.
Futter:
sie nehmen jedes Kleinfutter an.
Zucht:
Freilaicher.
kleines abgedunkeltes Aquarium.
Das Wasser sollte weich bis mittelhart (bis 10° dGH) und leicht sauer sein (pH-Wert 6,0 - 6,5).
Man setzt ein ein laichreifes Weibchen und ein bis zwei Männchen abends in das Zuchtbecken. Männchen sind kleiner und schlanker, Weibchen fülliger.
Die Fische laichen meist am nächsten Morgen in den Pflanzen ab. Das Weibchen legt bis zu 500 Eier.
Eltern herausfischen sonst fressen sie die Eier auf.
Die Larven schlüpfen nach 24 bis 36 Stunden. Nach weiteren drei bis vier Tagen ist der Dottersack aufgebraucht. Füttern Sie die Jungfische mit sehr feinem Staubfutter, Infusorien oder Artemia-Nauplien.
weitere Art:
G.thayeri (Silbermantelsalmler), 6 cm. Im Handel wegen Farblosigkeit nicht zu finden. Nicht ganz so robust wie der Trauermantelsalmler.
Vergesellschaftung:
andere ruhieg Salmler wie Neon Hyphesobrycon und Hemigrammus.
Ancistrus sp.
Corydoras.
Guppys.
Platys.
Schwertträger.
Schnecken.
größere Amanogarnelen oder anderen ruhigen Fischen, nicht mit Barben.
Fazit:
Es gibt auch Zuchtformen mit Schleierschwanz, gefällt mir nicht.
Tumorbildungen können vorkommen. Wie weit diese schaden, weiß ich nicht.
Trauermantelsalmler bekommt man für wenig Geld in fast jeden Fachgeschäft, auch Albinoformen.
Erstelle deine eigene Website mit Webador