Gymnocorymbus-ternetzi-Trauermantelsalmler

VerΓΆffentlicht am 14. Oktober 2026 um 17:16

Gymnocorymbus ternetzi (Trauermantelsalmler)

Infos:

  • 1895 durch den britischen Ichthyologen George Albert Boulenger erstmals wissenschaftlich beschrieben.
  • bei guter Pflege 8-12 Jahre.
  • sie gehören zu den echten Salmlern.
  • Sehr robust.
  • ruhige, friedliche Gruppentiere, ab 6 Fische. 
  • sehr beliebte Zierfische die recht robust sind und auch im schwach geheizten Zimmer schwimmen können.
  • Anfangs kontrastreich schwarz grau, im Alter silber.
  • Billig zu bekommender Schwarmfisch, ideal mit bunten Platys die auch ähnlich robust sind, vergesellschaftbar.
  • Bis 6 cm groß. Männchen sind kleiner und schlanker.  
  • zeitweise leicht territoriales Revierverhalten. 
  • entstehen durch gezielte Selektion zufälliger genetischer Mutationen sowie in jüngerer Zeit durch gentechnische Modifikationen im Labor.
  • Während die Wildform eine charakteristische schwarz-silberne Färbung besitzt, weisen Zuchtformen veränderte Farben oder Flossenformen aus.
  • Südamerika.
  • ab 54 liter. Bei großen Schwärme ab 112 liter.
  • Sie schwimmen im mittleren Bereich.
  • Standardfisch der Aquaristik.
  • Versteckreich einrichten mit Wurzeln, Steine (keine Kalksteine, weiße Lochsteine) und Pflanzen (Hintergrund- und Randbepflanzung).
  • Nicht zu grell beleuchten.
  • Sie mögen es dauerhaft nicht zu warm. 20-28 °C.
  • Keine hohen Ansprüche ans Wasser.
  • sie nehmen jedes Kleinfutter an. 
  • Freilaicher.
  • kleines abgedunkeltes Aquarium.
  • Das Wasser sollte weich bis mittelhart (bis 10° dGH) und leicht sauer sein (pH-Wert 6,0 - 6,5).
  • Man setzt ein ein laichreifes Weibchen und ein bis zwei Männchen abends in das Zuchtbecken. Männchen sind kleiner und schlanker, Weibchen fülliger.
  • Die Fische laichen meist am nächsten Morgen in den Pflanzen ab. Das Weibchen legt bis zu 500 Eier.
  • Eltern herausfischen sonst fressen sie die Eier auf.
  • Die Larven schlüpfen nach 24 bis 36 Stunden. Nach weiteren drei bis vier Tagen ist der Dottersack aufgebraucht. Füttern Sie die Jungfische mit sehr feinem Staubfutter, Infusorien oder Artemia-Nauplien.
  • G.thayeri (Silbermantelsalmler), 6 cm. Im Handel wegen Farblosigkeit nicht zu finden. Nicht ganz so robust wie der Trauermantelsalmler. 
  • Mit anderen ruhigen Salmler wie Neon Hyphesobrycon und Hemigrammus.
  • Ancistrus sp.
  • Corydoras.
  • Guppys.
  • Platys.
  • Schwertträger.
  • Schnecken.
  • größere Amanogarnelen oder anderen ruhigen Fischen, nicht mit Barben. 
  • Es gibt auch Zuchtformen mit Schleierschwanz, gefällt mir nicht.
  • Tumorbildungen können vorkommen. Wie weit diese schaden, weiß ich nicht.
  • Trauermantelsalmler bekommt man für wenig Geld in fast jeden Fachgeschäft, auch Albinoformen. 

🎬 Hannes J.Krammer