Chamaecereus silvestri (Lobivia, neuerdings Echinopsis silv. nach Anderson)

Veröffentlicht am 29. Mai 2026 um 21:16

Chamaecereus silvestri (Lobivia, neuerdings Echinopsis silv. nach Anderson)

Erstbeschreibung:

  • Spegazzini 1905.

Benannt:

  • nach Dr. Ph. Silvestri

Beschreibung:

  • stark sprossende Zwergsäulen.
  • Ch.s. ist bei uns mittlerweile ganz gut winterhart bei trockenen Stand, die Ch.s.Lobivia Hybriden nicht.
  • Oft wird die schöne Lobivia famatimensis (neuerdings Echinopsis) zur Hybridisierung herangezogen.
  • Es gibt auch eine gelbzipfelige Art auf Hylocereus gepfropft sie ist nicht winterhart, diese vor Prallsonne schützen.

Heimat:

  • Argentinien, Tucuman, in Höhenlagen.

Blüten:

  • dünntriebig und rot blühende Fingertriebe hat die reine Art.
  • Sie erscheinen von Frühjahr bis Sommer.
  • Dicker und gelb bis rot blühend sind die Lobivia Hybriden.

Standort:

  • sonnig und luftig aufstellen.
  • Bei mir ganzjährig am Südbalkon an weißer Mauer.
  • Bei richtigen Bedingungen anspruchslos.
  • Bei uns mittlerweile gut winterhart.

Pflege:

  • im Wachstum viel gießen ohne Stau und immer gut abtrocknen lassen.
  • Im Wachstum gut düngen, im Winter trocken halten.

Substrat:

  • durchlässige, mineralische, humose Kakteenerde.

Vermehrung:

  • Samen.
  • Ableger lösen sich leicht, im Wachstum wurzeln lassen.

Schadbilder:

  • verweichlichte und gepfropfte Arten sind anfällig für die Rote Spinne.
  • Knospen fallen ab bei zuwenig Wasser.

Chamaecereus x Lobivia Hybriden

Info:

  • Bild unten. Nicht winterhart.
  • Durch das Einkreuzen von Lobivia entstehen spektakuläre Blütenfarben.
  • Auch sind die Glieder nicht so weich wie bei der Art und dicker.