Bild oben rechts:
Erstbeschreibung:
Beschreibung:
- Er wächst säulig und ab 50-80 cm verzweigt er sich. Er ist azurblau.
- Die blaugraue Wachsschicht schützt vor Austrocknung.
- Es gibt ihn mit und ohne Stacheln, ich hab einen mit Stacheln.
- Junge Triebe oder Sämlinge haben oft längere und ausgeprägtere Dornen. Ältere, baumartig wachsende Exemplare reduzieren ihre Bedornung in höheren Abschnitten manchmal stark.
- In der Heimat wird er bis zu 6 m hoch und 10 cm dick.
- Der Stamm bis 50 cm breit.
- Im Gewächshaus werden sie bis 3 m hoch.
- Es gibt auch eine Cristatform, wobei man mögliche Ableger entfernen sollte.
- Es gibt auch eine var grandiareolatus.
Blüten:
- die grünlich-weißen zart duftenden Blüten zeigen sie in der Heimat. Bis 9/3 cm.
Früchte:
- sind Heidelbeerartig, werden in der Heimat auch als Marmelade (Garambullos) verarbeitet.
- Bis 2 cm dm.
Volksname der Früchte:
- Garambullo.
- Im Handel gut zu finden.
Heimat:
- Mittelmexiko (M.g.) bis Oaxaca, die anderen auch in Guatemala und Niederkalifornien.
- Dort findet man sie in Fotos, mitten in der immergrünen Vegetation, in kalkhältigen Böden im Trockenbusch.
Standort:
- vollsonnig aufstellen, nicht unter 12-14 °C.
- Im Sommer mögen sie im Freien stehen, kommt dann auf überdachten Balkon.
- Bei trockenen Stand werden Nachtfröste toleriert.
Pflegeschwere:
Pflege:
- robust, nicht sonderlich näßeempfindlich, jedoch bringt Staunäße Fäulnis.
- In der Wachstumsphase gießen, wieder völlig austrocknen lassen ehe man erneut befeuchtet.
- Im Winter nicht ganz trocken halten.
Substrat:
- sandig-durchlässige Kakteenerde.
Vermehrung:
- Samen (leicht vermehrbar), Stecklinge.
- Als Pfropfunterlage, junge Sämlinge, auch Kopfstecklinge.
- Sehr gut geeignet für Pelecyphora, Aztekium, Blossfeldia, Epithelantha (bei mir wurzelecht ganzjährig am Balkon), auch Erdbeerkaktus (chlorophyllose Gymnocalycium mihanovichii).
Vermehrung durch Kopfstecklinge oder Seitentriebe:
- Im Frühjahr oder Frühsommer schneiden, mit desinfizierten Messer.
- Die Schnittfläche sollte leicht abgeschrägt sein.
- Sinnvoll ist es das man die Schnittstellen mit Holzkohlepulver bestreut was desinfizierend wirkt.
- So fördert man nach Eintrocknen der Schnittstelle das später die Wurzeln zentral aus den Leitbündeln kommen.
- etwa 2 Wochen luftig und schatig abtrocknen lassen bis zur Kallusbildung.
- Danach etwa 2 cm in trockenes Kakteensubstrat stecken.
- Wenn nötig mit einen Stab stabilisieren.
- Warm und hell aufstellen. Anfangs fast trocken halten und minimal auf die Erde sprühen.
- Nach 3-4 Wochen bilden sich erste Saugwurzeln.
Vermehrung von Trieben mit Wurzeln:
- das ist die einfachste Art der Vermehrung, weil die Phase der Bewurzelung entfällt.
Weitere Arten:
- M.cochal kommt aus Mexiko, Niederkalifornien. Beschrieben von Britton & Rose.
- Strauchig bis baumförmig, bis 500/13 cm.
- Blüten weiß.
- M.eichlamii kommt aus Guatemala. Beschrieben von Britton & Rose. Benannt nach Friedrich Eichlam. Baumförmig und strauchig wachsend, einige meter hoch werdend. Cremeweiße Blüten.
- M.pugionifer kommt aus Mexiko, Puebla und Oaxaca. Beschrieben von Lemaire und Berger.
- M.schenckii kommt aus Mexiko, Puebla und Oaxaca. Beschrieben von Britton & Rose, sowie Purpus. Benannt nach Dr. Schenk. Bis 500/10 cm. Kleine, weiße, cremefarbene bis weiße Blüten.
Weitere Pfropfunterlagen:
- Eriocereus jusbertii
- Trichocereus Arten
- Cereus peruvianus
- Echinocereus salm-dyckianus
- Selenicereus
- Opuntia tomentosa
- Pereskiopsis
Fazit:
- meine Lieblingssäule.
- Überall im Handel mit oder ohne Stacheln zu finden.
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