Astrophytum

Veröffentlicht am 23. Mai 2026 um 09:15

Astrophytum

Erstbeschreibung:

  • Charles Antoine Lemaire (1800-1871).
  • Im Jahre 1839 beschrieben.
  • Er war ein französischer Botaniker.
  • Er hat sich mit viele Pflanzen beschäftigt.
  • Mit anderen Gleichgesinnten hat er ein Gewächshaus betrieben und sich mit Kakteensammlungen und Kakteen beschäftigt.
  • Er hat auch eine Zeitschrift herausgegeben.   

Beschreibung:

  • Einzeln wachsend, nur bei Verletzung sich verzweigend (wie auch bei Echinocactus u.a.). A.asterias bis 12 (6) cm dm.
  • Einzeln wachsend.
  • A.capricorne ist ein sehr beliebter Kaktus mit dicken Rippen und schöne, gebogene Dornen, sehr variabel.
  • Kugelig, bis 25 /15 cm. A.myriostigma (und A.coahuilense) werden bis 25 cm hoch und 18-20 cm dm, etwa nach 10 Jahren.
  • In der Natur, bis 60 cm hoch. Sie wachsen im Topf sehr langsam.
  • A.ornatum ist robust wie die Bischofsmütze A.myriostigma und kann im Alter bis zu 1 m groß werden, im Topf natürlich wesentlich kleiner, etwa 30 cm hoch und 20 cm breit, dazu braucht er ca. 10 Jahre.

Warum Flocken:

  • sie dienen als Ersatz für Dornen.
  • Aber nicht alle haben Flocken.
  • A.capricorne und co haben oft lange, verflochtene Dornen.
  • A.asterias, A.coahuilense und A.myriostigme (Bischofsmütze) sind beflockt.
  • Besonders A.coahuilense.
  • Bei Hybriden von A.asterias mit A.capricorne sieht man oft Dornen statt Flocken.
  • Aber egal ob Dornen oder Flocken, beide haben den gleichen Effekt, sie schützen die Pflanze vor zuviel Sonne, durch Beschattung und Schutz der Körper. 

Heimat:

  • USA (Texas) bis Nordmexiko.
  • Hier fast ausgerottet.
  • Sie lassen sich leicht nachziehen, blühen leicht in Kultur. 

Blüten:

  • große, gelb bis gelb-weiße Tagblüten mit oder ohne roten Schlund.
  • Sie erscheinen idR im Sommer.
  •  Blüten erscheinen an älteren Pflanzen. 
  • Wichtig ist, regelmäßig gießen und düngen.

Standort:

  • Vollsonnig aufstellen, grüne Arten mit wenig Flocken vor praller Mittagssonne schützen.
  • Wärmeliebend.
  • Im Hochsommer etwas beschatten.
  • Je nach Art im Winter 0-12 °C mindestens. Angeblich wird bei trockenen Stand für kurze Zeit bis zu -7 °C vertragen. Darauf würde ich mich aber keinesfalls verlassen. 
  • Luftig aufstellen sonst droht Fäulnis.

Pflege:

  • Nach der winterlichen Ruhezeit zuerst vorsichtig gießen, dann warten bis sich Saugwurzeln gebildet haben. Im Wachstum mäßig feucht halten und alle 2-3 Wochen düngen, im Winter trocken halten, mach ich auch so trotz Winterwärme.
  • Im Herbst rechtzeitig reduziert, vertragen sie das ganz gut.
  • A.coahuilense sehr trocken halten, sonst faulen sie. Am Wurzelhals vor Nässe schützen sonst droht schnell Fäulnis. 

Substrat:

  • kalkreiche Kakteenerde, es geht aber auch in normaler, sandiger Blumenerde.
  • Lavagrus Beimengungen sind vorteilhaft.
  • Nicht zu kleine Töpfe/Schalen nehmen.
  • Auf jeden Fall muss das Wasser schnell die Wurzeln passieren, Staunäße darf nicht entstehen.
  • Junge alle 2 Jahre im Frühjahr umtopfen. Ältere seltener.
  • Sie mögen wie die Goldkugel (Echinocactus grusonii) keine Manipulation am Wurzelwerk.
  • Bei Wurzelverletzungen droht schnell Fäulnis. 

Vermehrung:

  • leicht aus Samen, man kann zum beschleunigen des Wachstums Sämlinge auch pfropfen vor allem weil sie als Sämling auch sehr näßeempfindlich sind, aber später wieder abnehmen, sonst leidet die Dekorativität.
  • Wurzelecht die großen Samen aussäen und nicht mit Erde bedecken (Lichtkeimer).
  • Sie keimen gut bei einer Bodenwärme von 22-25 °C. 

Fazit:

  • Sternkaktus, Seesternpflanze. Edelsteine der Kakteen.

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