Astrophytum asterias

Veröffentlicht am 9. Juni 2026 um 07:56

Astrophytum asterias

Erstmals nach Europa (Sankt Petersburg, München):

  • kam er 1843 von Karwinsky einen Pflanzenforscher.

Erstbeschreibung:

  • Lemaire 1868, Fric 1923.

Beschreibung:

  • bis 12 (6) cm dm. Einzeln wachsend. 
  • Ich hatte 2 Exemplare mit A.capricorne hybridisiert. 

Blüten:

  • gelb, manchmal mit roten Zentrum erscheinen im Juli-August.

Heimat:

  • meistens in Dornstrauchvegetation zu finden.
  • Sie wachsen in Gegenden (USA Texas bis Nordostmexiko, Tamaulipas) mit viel Regen, trotzdem sehr näßeempfindlich, vor allem Sämlinge.
  • Sie ziehen sich hier in die Erde zurück.
  • Saugen sich dann bei ersten Regenfällen wieder voll.
  • Stark dezimiert, gehört zu den gefährdeten Arten. 

Standort:

  • warm und sehr hell aufstellen, vor Prallsonne schützen, nicht unter 12 °C halten.
  • Halbschatten wird auch toleriert. 
  • ein warmer, luftiger Stand ist wichtig. Luftzirkulation ganzjährig aber nicht zu kalt. 

Pflegeschwere:

  • sehr schwer zu kultivieren, Hybriden leichter.

Pflege:

  • von Mai bis September regelmäßig wenig von unten gießen, immer gut abtrocknen lassen. Man kann dabei den Topf kurz in Wasser tauchen und ansaugen lassen. 
  • Nicht trockenfallen lassen, aber zuviel Nässe verzeiht er selten bis nie.
  • Im Winter trocken halten. 
  • Schrumpfungen schaden in dieser Zeit nicht. Sie saugen sich im nächen Jahr im Wachstum wieder voll. 
  • Im Wachstum monatlich mit Kakteendünger versorgen. 

Substrat:

  • in kleine Tontöpfe ins sehr durchlässige, mineralische, sandig-lehmige Erde halten.
  • Ein Gipszuschlag ist wünschenswert. 
  • Ein kleiner Blumenerde Anteil darf sein. 

Vermehrung:

  • Sämlinge am besten pfropfen, weil vor allem im ersten Jahr sehr Pilz- und Fäulnisanfällig.
  • Nach einiger Zeit (2-3 Jahre) wieder abnehmen und wurzelecht weiter wachsen lassen.

Schadbilder:

  • obwohl auch in niederschlagreichen Regionen wachsend, sehr näßeempfindlich.
  • Auch Sämlinge können schnell verpilzen. 

Fazit:

  • Seeigelkaktus, Seesternkaktus selten rein in Kultur, wenn überhaupt gibt es nur Hybriden.
  • Im Handel schon öfters zu finden. Vor 10-20 Jahren überhaupt noch nie gesehen. 
  • Bei Bellaflora in letzter Zeit schon gesehen.