Gymnocalycium bruchii (G.lafaldense, G.hossei, G.nidulans, G.weissianum)

Veröffentlicht am 26. Mai 2026 um 20:55

Gymnocalycium bruchii (G.lafaldense, G.hossei, G.nidulans, G.weissianum)

Erstbeschreibungen:

  • Spegazzini 1923.
  • Hosseus 1926.

Namensgeber:

  • nach Dr. Bruch einen Argentinier aus Catamarca der diesen Kaktus entdeckt hat. 

Beschreibung:

  • viele kleine Köpfe bildend. 6/3 cm. Sehr variabel.
  • Pflegeleicht. Gut wüchsig. 

Blüten:

  • weiß bis zartrosa. Sie erscheinen im zeitigen Frühjahr März/April.
  • Blüht leicht. 

Heimat:

  • Gebirgspflanze, robust. Argentinien, Cordoba bis 2000 m aufsteigend.

Standort:

  • bei trockenen Stand werden bis zu -15 °C vertragen. 

Pflege:

  • Kalk vermeiden, Wasser verdünnen mit destillierten Wasser.
  • Im deutlichen Wachstum mäßig bis reichlich gießen, aber nicht übergießen (Fäulnisgefahr).
  • Im Winter trocken halten.
  • Ich gieße ab Mitte September nicht mehr. 

Substrat:

  • gut drainierte, kalkfreie, poröse Kakteenerde. 

Arten:

G.albispinum wurde erstmals von Backeberg beschrieben. Rübenwurzler. Rosa Blüten. Es gibt auch eine var enormevar hossei bzw. G.hossei kommt aus NW Argentinien bis Cordoba, bis 2000 m aufsteigend. Beschrieben von Haage und Berger. Benannt nach seinen Entdecker Prof. C.C. Hosseus. Flachkugelig bis kugelig wachsend, mit Rübenwurzel. Es gibt auch eine var longispinum = G.guanchinense von Schuetz beschrieben (kommt aus NW Argentinien, La Rioja, Catamarca in 500-1000 m. Meist einzeln wachsend, 9/14 cm. Blüten weiß bis rosa). Auch eine forma evolvens

Schadbilder:

  • nicht sehr anfällig.
  • Woll- und Schmierläuse (am ehesten) können vorkommen, dann  mit Schnaps oder denaturierten Alkohol betupfen.

Fazit:

  • er steht bei mir das ganze Jahr über unter Dach am Balkon. Sporadisch im Handel zu finden.