Erstbeschreibung:
Info:
- in kiesigen Flussbeeten (Torrenten) im Mittelmeerraum werden sie bis zu 5 m hoch, im Kübel hab ich auch schon stattliche Exemplare mit 3 m gesehen.
- Im Alter verholzende Triebe. Man kann ihm aber in Zaum halten und alle paar Jahre mal bis ins alte Holz zurückschneiden.
- Wenn sie verkahlen von innen, kräftig verjüngen, dann muß man auf prächtige Blüte, ein Jahr verzichten. Pflegeleicht.
Winterhart u.U., laut Wikipedia:
- Die folgenden Sorten überstanden in Feldversuchen −10 °C praktisch schadlos: '
- Nerium villa romaine', 'Nerium atlas', 'Nerium italia', 'Nerium cavalaire'.
- Bei Temperaturen darunter beginnen zunächst einzelne Blätter abzusterben. Unter ca. −15 °C sterben die meisten Blätter ab, ab ca. −18 °C auch vermehrt das Stammholz.
- Selbst nach Temperaturen unter −20 °C und völligem oberirdischem Absterben können die Pflanzen im Frühjahr jedoch wieder neu austreiben.
Beschreibung:
- die Buschen und Hochstämme werden bis 1,8 m hoch und 1,2 m breit.
Familie:
- Hundsgiftgewächse (Apocynaceae).
- Es gibt mehr als 200 Sorten.
Heimat:
- Marokko, Mittelmeerraum, naher und mittlerer Osten, Indien, Myanmar und China.
Blüten:
- erscheinen von Juni bis Oktober und duften.
- Es gibt weiße und rote Blüten, am beliebtesten ist rosa.
Standort:
- vollsonnig, hell ganzjährig. Im Winter werden bei trockenen Stand einige Minusgrade vertragen.
- Er ist der erste der rauskommt im Frühjahr (ab April) und der letzte der rein kommt im Herbst, je nach Wetterlage Oktober bis November. Keine Zimmerpflanzen.
- Wenn es kühl ist kann er auch dunkler stehen im Winter, jedoch braucht er dann im Frühjahr lange bis er in Schwung kommt.
- Besser auch im Winter so hell als möglich aufstellen.
- Luftig aufstellen ganzjährig im Winter bei 5-8 °C.
- Trockene Luft liebend, nicht sprühen.
Pflege:
- im Wachstum täglich von unten gießen, vor allem bei Wärme mit warmen Wasser was die Blühfreude fördert.
- Manchmal auch zweimal täglich.
- Ist es sehr heiß im Sommer kann man ihm auch Fußbäder gönnen, was ihm sehr gut gefällt.
- Ab Mitte August weniger gießen damit die Triebe gut ausreifen können.
- Im Winter weniger befeuchten, der Temperatur anpassen.
- Im Wachstum von Mai bis Augustmitte wöchentlich düngen.
- Im Winter weniger gießen.
- Erst wenn die Erde abgetrocknet ist. Mit einen Staubwedel gelegentlich abstauben.
Umtopfen:
- in lehmige Blumenerde. Junge jährlich, dann seltener im Frühsommer erst nach völliger Durchwurzelung.
Vermehrung:
- Stecklinge wurzeln leicht bei Wärme im Sommer.
- Idealerweise in einer kleinen dunkle Bierflasche im halbschatten.
- Vorsichtig hantieren, Wurzeln brechen schnell mal ab.
Schadbilder:
- bei stagnierender Winterwärme und Dunkelheit durch Kräfteverschleiß sehr anfällig für saugende Schädlinge (Rote Spinne, Läuse). Außerdem droht Geilwuchs.
- Nicht selten werden sie von Schildläusen befallen. Dann mehrmals mit ölhältigen Spezialmitteln spritzen.
- Schwarzbraune Blätter und Wucherungen, Bakterien die den Oleanderkrebs verursachen.
- Dann samt Topf am besten verbrennen.
- Alle Pflanzenteile sind giftig !!!
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