Nerium oleander

Veröffentlicht am 2. Juni 2026 um 09:36

Nerium oleander

Erstbeschreibung:

  • Carl von Linne 1753. 

Info:

  • in kiesigen Flussbeeten (Torrenten) im Mittelmeerraum werden sie bis zu 5 m hoch, im Kübel hab ich auch schon stattliche Exemplare mit 3 m gesehen.
  • Im Alter verholzende Triebe. Man kann ihm aber in Zaum halten und alle paar Jahre mal bis ins alte Holz zurückschneiden.
  • Wenn sie verkahlen von innen, kräftig verjüngen, dann muß man auf prächtige Blüte, ein Jahr verzichten. Pflegeleicht. 

Winterhart u.U., laut Wikipedia:

  • Die folgenden Sorten überstanden in Feldversuchen −10 °C praktisch schadlos: '
  • Nerium villa romaine', 'Nerium atlas', 'Nerium italia', 'Nerium cavalaire'.
  • Bei Temperaturen darunter beginnen zunächst einzelne Blätter abzusterben. Unter ca. −15 °C sterben die meisten Blätter ab, ab ca. −18 °C auch vermehrt das Stammholz.
  • Selbst nach Temperaturen unter −20 °C und völligem oberirdischem Absterben können die Pflanzen im Frühjahr jedoch wieder neu austreiben.

Beschreibung:

  • die Buschen und Hochstämme werden bis 1,8 m hoch und 1,2 m breit. 

Familie

  • Hundsgiftgewächse (Apocynaceae).
  • Es gibt mehr als 200 Sorten.

Heimat:

  • Marokko, Mittelmeerraum, naher und mittlerer Osten, Indien, Myanmar und China.

Blüten:

  • erscheinen von Juni bis Oktober und duften.
  • Es gibt weiße und rote Blüten, am beliebtesten ist rosa. 

Standort:

  • vollsonnig, hell ganzjährig. Im Winter werden bei trockenen Stand einige Minusgrade vertragen.
  • Er ist der erste der rauskommt im Frühjahr (ab April) und der letzte der rein kommt im Herbst, je nach Wetterlage Oktober bis November. Keine Zimmerpflanzen.
  • Wenn es kühl ist kann er auch dunkler stehen im Winter, jedoch braucht er dann im Frühjahr lange bis er in Schwung kommt.
  • Besser auch im Winter so hell als möglich aufstellen.
  • Luftig aufstellen ganzjährig im Winter bei 5-8 °C.
  • Trockene Luft liebend, nicht sprühen.

Pflege:

  • im Wachstum täglich von unten gießen, vor allem bei Wärme mit warmen Wasser was die Blühfreude fördert.
  • Manchmal auch zweimal täglich.
  • Ist es sehr heiß im Sommer kann man ihm auch Fußbäder gönnen, was ihm sehr gut gefällt.
  • Ab Mitte August weniger gießen damit die Triebe gut ausreifen können.
  • Im Winter weniger befeuchten, der Temperatur anpassen.
  • Im Wachstum von Mai bis Augustmitte wöchentlich düngen.
  • Im Winter weniger gießen.
  • Erst wenn die Erde abgetrocknet ist. Mit einen Staubwedel gelegentlich abstauben.

Umtopfen:

  • in lehmige Blumenerde. Junge jährlich, dann seltener im Frühsommer erst nach völliger Durchwurzelung.

Vermehrung:

  • Stecklinge wurzeln leicht bei Wärme im Sommer.
  • Idealerweise in einer kleinen dunkle Bierflasche im halbschatten.
  • Vorsichtig hantieren, Wurzeln brechen schnell mal ab. 

Schadbilder:

  • bei stagnierender Winterwärme und Dunkelheit durch Kräfteverschleiß sehr anfällig für saugende Schädlinge (Rote Spinne, Läuse). Außerdem droht Geilwuchs.
  • Nicht selten werden sie von Schildläusen befallen. Dann mehrmals mit ölhältigen Spezialmitteln spritzen.
  • Schwarzbraune Blätter und Wucherungen, Bakterien die den Oleanderkrebs verursachen.
  • Dann samt Topf am besten verbrennen.
  • Alle Pflanzenteile sind giftig !!!

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