Lepismium
Erstbeschreibung:
- Pfeiffer 1835.
Beschreibung:
- Schuppenrhipsalis, strauchig wachsend, epiphytisch oder lithophytisch. Schale gr.
Heimat:
- Argentinien, Brasilien, Bolivien.
Blüten:
- kleine, schöne Früchte an den Segmenten. Bei temperierten und sehr hellen Winterstand erscheinen die Blüten.
Standort:
- sie gehören ins feucht-warme Gewächshaus oder geschlossenes Blumenfenster.
- Sehr hell aufstellen, im Winter temperiert.
Inklusive:
- Acanthorhipsalis
- Pfeiffera kommt aus Argentinien bis Bolivien. Benannt nach Dr. Louis Pfeiffer. Kleinstrauchig. Triebe bis 2 cm dick. Weiße, bis rötliche Tagblüten.
weitere Arten:
- L.asuntapatense bis 1,5 m lang.
- L.bolivianum Triebsegmente bis 30 cm lang.
- L.crenatum Triebsegmente bis 30 cm lang.
- L.cruciforme (L.commune, L.knightii, L.myosorus) Triebsegmente bis 50 cm lang, Blüten weiß, glockig.
- L.houlletianum (Rhipsalis regnellii) kommt aus Brasilien, Rio de Janeiro und Sao Paolo. Benannt nach H.Regnell. Stark verzweigte dünne Triebe. Blütchen weiß-grünlich.
- L.houlletianum (Rhipsalis houlletiana) kommt aus Brasilien. Beschrieben von Lemaire. Benannt nach dem Gärtner Houllet, Frankreich. Strauchig wachsend. Triebe bis 200/5 cm. Triebsegmente bis 20 cm lang. Blüten weiß bis cremefarben.
- L.h. fa houlletianum.
- L.h. fa regnellii.
- L.ianthothele (Pfeiffera) bis 60 cm lang.
- L.mataralensis beschrieben von Ritter 1964.
- var floccosa
- L.multigona
- L.incachacanum bis 1,5 m lang.
- L.lorentzianum Triebsegmente bis 30 cm lang.
- L.lumbricoides (Rhipsalis lumbricoides) beschrieben von Lemaire. Kommt aus Uruguay und Argentinien. Strauchig, kriechend wachsend, aber auch mit Luftwurzeln am Baum haftend zu finden. Radförmige, hellgelbe Blüten.
- L.lumbricoides (Rhipsalis aculeata) kommt aus Südamerika. Beschrieben von Weber 1898. Triebsegmente bis 100 cm lang. Viele Luftwurzeln. Klimmend. Kleine, weiße Blüten. Bei viel Licht und 15 °C über den Winter bringen. Neben dem gießen im Wachstum auch viel sprühen.
- L.lumbricoides (Rhipsalis loefgrenii) kommt aus Brasilien, Sao Paolo. Beschrieben von Britton & Rose. Benannt nach Dr. Albert Loefgren. Dünntriebig, bis 20 cm lang. Blütchen weiß.
- L.micranthum bis 1 m lang.
- L.miyagawae bis 1 m lang.
- L.monacanthum bis 45 cm lang.
- L.paranganiense bis 4 m lang.
- L.warmingianum kommt aus Brasilien, Minas Gerais und Sao Paolo. Beschrieben von Schumann. Benannt nach den Kakteenlienhaber Warming. Strauchig wachsend aufrecht danach hängend. Kleine, radförmige Blüten weißgrün.
- L.warmingianum (Rhipsalis gonocarpa) kommt aus Brasilien, Sao Paolo. Beschrieben von Weber. Triebsegmente bis 30 cm lang. Aufrecht bis hängend, stark verzweigt. Kleine Blüten in weiß.
- L.warmingianum (Rhipsalis linearis) kommt aus Südamerika. Beschrieben von Schuhmann. Strauchig wachsend, epiphytisch, bis 80 cm lange Triebe. Dünntriebige Einzeltriebe bis 20 cm lang. Blütchen weiß bis gelb.
Schadbilder:
- nicht sehr anfällig. Woll- und Schmierläuse (am ehesten) können vorkommen, dann mit Schnaps oder denaturierten Alkohol betupfen.
- Die Rote Spinne systemisch bekämpfen.
Fazit:
- sehr variable Blattkakteen die man im Handel ganz gut findet.
Lepismium paradoxum (Rhipsalis paradoxa)
Erstbeschreibung:
- Salm dyck 1844.
Beschreibung:
- epiphytisch wachsender Ampelkaktus.
- Auf Felsen und in Astgabeln wachsend.
Blüten:
- kleine weiße Blütchen an dünnen Trieben. Sie erscheinen im Winter.
Standort:
- am besten aufgehoben im Warmhaus unter Glas.
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