Opuntia

Veröffentlicht am 25. Mai 2026 um 08:35

Opuntia

Erstbeschreibung:

  • durch Mathiolus 1565. Später Miller 1754.

Arten:

  • etwa 300 Arten bekannt.

Beschreibung:

  • Baumförmig oder strauchartig wachsend. Vielgestaltige, schnellwüchsige Ohrenkakteen.
  • Glochiden, die Widehaken Dornen sind wohl das Beste Markenzeichen.
  • Manche Opuntien werden bis zu 10 m hoch. Junge Triebe werden Nopalitos genannt.
  • Sie werden in Mexiko regional gegessen.
  • Manche Arten wirken Blutzucker und Blutdruck regulierend.
  • Kaktusfeigen sind aromatisch.
  • Vor allem O.ficus-indica wird im südlichen Europa geerntet und bei uns in den Supermärkten, mittlerweile angeboten.

Blüten:

  • sind auffällig knallig rot, rosa, orange, Weißtöne und gelb in der Mehrzahl, Tagblüten.
  • Sie erscheinen im Frühjahr und im Sommer an älteren Pflanzen, wenn die Bedingungen passen.
  • Bei Zimmerwärme im Winter wartet man allerdings meist vergeblich darauf. 

Früchte:

  • meist gelb bis rosa, hellgrün.
  • Sehr gut schmeckende Früchte.

Heimat:

  • USA, Kanada, Süd- und Zentralamerika.
  • In Australien sehr stark verwildert.
  • Der australische Botaniker Alexander hat sich um 1920 um natürliche Feinde gekümmert um das Ausbreiten der Opuntien zu stoppen.
  • Auch in Mitteleuropa ums Mittelmeer verwildert.
  • Es gibt auch winterharte Opuntien auch bei mir im Topf am überdachten Balkon.

Standort:

  • sonnig (sie lieben die pralle Sonne), hell bis halbschattig.
  • Einige sind winterhart.
  • Nicht winterharte bei 10 °C. Robust.

Pflegeschwere:

  • gilt als pflegeleicht.

Pflege:

  • im Wachstum etwa wöchentlich gießen und gut düngen, nicht näßeanfällig.
  • Im Winter trocken halten, nur bei Zimmertemperatur etwas befeuchten, nicht zuviel sonst werden sie wegen des fehlenden Wuchses unschön, Geilwüchsig.
  • Kalkfrei und lauwarm sprühen lieben sie. 

Substrat:

  • lehmige, durchlässige Kakteenerde.

Vermehrung:

  • Samen und Stecklinge.

Schadbilder:

  • Fäulnis bei zuviel Wasser.
  • In nasser Erde faulen sie leicht. 
  • Anfällig für Schmierläuse und Schildläuse. 

Fazit:

  • Diese große Familie hat mich schon immer fasziniert und ich pflege winterharte und nicht winterharte Opuntien.
  • Bei uns im Südburgenland wchsen einige Arten schon frei ausgepflanzt ohne Regen- und Schneeschutz.

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