Namensgeber:
- ist die Stadt Paphos auf Zypern. Der europäische Frauenschuh heißt Cypripedium.
- Der südamerikanische Phragmipedium.
Beschreibung:
- Diese tollen Orchideen haben Rhizome aber keine Pseudobulben.
Arten und Hybriden fürs Zimmer:
- P.barbatum, P.callosum (öfters im Handel, auch als Hybride).
- P.fairrieanum, P.glaucophyllum, P.hirsutissimum, P.insigne (ganzjährig kühl halten).
- P.niveum (schön, bekannt und beliebt), P.spicerianum, P.villosum (oft als Hybride im Handel, bekannt und beliebt).
Blüten:
- erscheinen von Oktober bis Feber.
- Bei Hybriden auch zu anderen Zeiten. Zu den Frühjahrs- und Sommerblüher gehören P.barbatum, P.fairreanum, P.hirsutissimum, P.spicerianum, P.niveum.
- Revolverblüher bringen eine Blüte, wenn sie abblüht entsteht die nächste.
- Nach völligen abblühen kann es ein halbes Jahr oder noch länger dauern ehe sie wieder blühen.
- Möglicherweise geht es bei Hybriden schneller.
Heimat:
- Ostasien bis Pazifischen Inseln.
Standort:
- zu warmen Winterstand läßt sie auch oft durchtreiben und es entstehen hässliche kleine Blätter.
- Steht am besten hell bis halbschattig.
- im Winter Grünblättrige 12-14 °C tagsüber etwas wärmer. Marmorierte Blätter brauchen ganzjährige Zimmertemperaturen mit erhöhter Luftfeuchte.
Pflege:
- mässig feucht halten, etwas abtrocknen lassen, wenig düngen mit speziellen Orchideen Flüssigdünger.
- Im Winter weniger befeuchten.
Substrat:
- eine feine Orchideenerde anbieten. Warmhausarten zu Beginn des Neutreibes jährlich umtopfen, die anderen alle 2 Jahre.
- Die Töpfe dürfen nicht zu groß sein.
- Diese tollen Orchideen nicht tiefer setzen als vorher sonst bekommen sie Streß.
Vermehrung:
- Rhizomteilung beim Umtopfen, größerer Stöcke.
- Alles andere den Gärtner überlassen.
Links Hannesworld:
Schadbilder:
- unbedingt Kulturbedingungen einhalten sonst bekommen sie saugende und fliegende Schädlinge sowie Schadpilze oder kleine Blätter, droht Geilwuchs oder sie blühen überhaupt nicht mehr.
- Dann hat man auf Dauer nur wenig Freude mit den Frauenschuhen.
Fazit:
- sie ist mittlerweile schon gut im Handel zu finden, etwa 60 Arten bekannt und viele Züchtungen dadurch ganz gut zimmertauglich.
- Trotzdem sollte man die Bedingungen erfragen.
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