Melocactus glaucescens
Erstbeschreibung:
Buining & Brederoo 1972.
Beschreibung:
die Finalgröße erreich er mit Cephalium bis 18/24 cm. Schwaches Wurzelsystem, was bei der Wasseraufnahme nicht einfach ist. Cephalium Bis 10/7 cm.
Heimat:
Brasilien, Bahia. Bis 900 m aufsteigend.
Blüten:
violett, über 2 cm lang.
Standort:
- sonnig aufstellen, im Winter bei 10-12 °C halten.
Pflege:
- kein Anfängerkaktus.
- Wachstumsphase ist April bis Oktober.
- Zuviel und zuwenig Wasser wird nicht vertragen.
- Staunäße bedeutet Fäulnis.
- In der Wachstumsphase gut gießen und stärker abtrocknen lassen, ehe man erneut befeuchtet.
- Das Substrat muss aber das Wasser gut durchlassen.
- In der Wachstumsphase mit Kakteendünger versorgen.
- Im Winter monatlich befeuchten.
Umtopfen:
wegen des schwachen Wurzelwerkes nicht umtopfen ab Cephaliumbildung. Der Kaktus braucht ewig lange bis er sich nach Umtopfen erholt.
Vermehrung:
durch Samen. Aussaat im Februar/März in einen leichten, sandigen, porösen Boden. Die Schale mit Glas abdecken, damit die Samen nicht austrocknen. Die Keimung gelingt am besten bei einer Temperatur von 18 bis 22 °C.
Schadbilder:
nicht sehr anfällig. Woll- und Schmierläuse können vorkommen, dann mit Schnaps oder denaturierten Alkohol betupfen.
Fazit:
in der Heimat vom Aussterben bedroht. Seit 2002 steht er auf der Roten Liste des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen. Im Jahre 2025 kurzzeitig in einigen Exemplaren im Handel zu finden.
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