Cereus peruvianus (C.uruguayensis)

VerΓΆffentlicht am 26. Juli 2026 um 12:08

Cereus peruvianus

Beschreibung:

  • im Handel ist meistens die forma Monstrosus zu finden.
  • Es gibt auch Zwergformen.
  • Baumförmig, reich verzweigend, 3-10 m hoch.
  • Im Topf max. 3 m.
  • Die Triebe erreichen einen dm von bis zu 20 cm.

Alter:

  • in freier Natur bis 100 Jahre.
  • Im Topf bis 50 Jahre.

Blüten:

  • groß, bis 16 cm lang, weiß. 
  • Sie öffnen sich für eine einzige Nacht (Einzelblüte). 

Früchte und Triebe:

  • sind eßbar.

Heimat:

  • vor allem Brasilien, Peru, Venezuela und Karibik.
  • Hier oft auch als lebende Zäune kultiviert.

Standort:

  • warm, sonnig (idealerweise vollsonnig ganzjährig), hell bis halbschattig.
  • Im Sommer ins geschützte Freie. 
  • Im Winter bei 12 °C (5-15) aufstellen.

Pflegeschwere:

  • recht pflegeleicht und wuchsfreudig.

Pflege:

  • von März bis September gut gießen und wieder völlig austrocken lassen ehe man erneut gießt. 
  • Staunäße führt zu Wurzelfäule. 
  • Im Winter nicht ganz trocken halten, fast gar nicht befeuchten. 

Substrat:

  • nährstoffreich, humos, sandig-kiesige, durchlässige Kakteenerde.

Vermehrung aus Samen:

  • Samen. Ganz gut im besseren Fachhandel zu bekommewn.
  • Unkompliziert aber Geduld nötig.
  • Samen in Kakteenrde drücken, nicht bedecken. Lichtkeimer. 
  • zu undurchlässige Erde lässt sie schimmeln.
  • wenn man feuchte Anzuchterde 15 min. in die Mikrowelle stellt ist sie steril und weniger Algen- und Schimmelanfällig.
  • Für einen guten Wasserabzug in den Anzuchtschalen sorgen. 
  • Mit destillierten Wasser sprühen, man kann auch eine geringe Menge Fungizide dazumischen (flüssige), was einer Verpilzung entgegenwirkt.

Vermehrung durch Stecklinge:

  • im Frühjahr durch Kopfstecklinge oder Teilstücke.
  • Mit sauberen, desinfizierten Messer schneiden. 
  • Rädner abschrägen damit die Wurzeln später vom Zentrum aus kommen. 
  • Wunde mit Holzkohlepulver bestäuben, was desinfizierend wirkt. 
  • Wichtig: Steckling gerade in einen leeren Topf aufstellen und völlig abtrocknen lassen für mehrere Wochen bis zur Kallusbildung. 
  • Den Steckling in ein sehr durchlässiges Kakteensubstrat stecken, Max. 2 cm tief. Gegebenenfalls mit Stäbchen stützen.
  • Anfangs mit Sprühflasche besprühen, erst gießen (idR nach einigen Wochen) wenn sich Wurzeln gebildet haben, das merkt man wenn der Kaktus fest in der Erde steckt.

Varitäten:

  • var ovicarpus
  • var persicinus
  • var profferens
  • var reclinatus
  • var tortuosus
  • var weberi (Pilocereus repandus)

Kakteensynonyme zu dieser Art